Samstag, 27. Februar 2010

Die Lawinengefahr ist noch nicht gebannt: Tourengeher stirbt durch Lawinenabgang

  • Das Schneebrett verschüttete fünf weitere Menschen
  • In Kärnten geht eine Lawine auf eine Skipiste nieder

Bei einem Lawinenabgang im Bereich der zur Verwallgruppe gehörenden Kreuzjochspitze im Tiroler Bezirk Landeck sind fünf Personen verschüttet worden. Ein 66-jähriger Vorarlberger konnte geborgen werden, der Tourengeher verstarb aber noch an der Unfallstelle.

Eine Frau konnte erfolgreich reanimiert werden. Drei weitere Tourengeher konnten sich selbst befreien beziehungsweise von ihren Kameraden geborgen werden. Bei den Wintersportlern handelt es sich um Alpenvereinsmitglieder. Die Gruppe bestand aus insgesamt 15 Personen. Zu dem Unglück war es in einer Höhe von etwa 2.500 Metern gekommen. In dem Gebiet herrschte erhebliche Lawinengefahr.

Bei einem Lawinenabgang ist am Mölltaler Gletscher (Bezirk Spittal) in Kärnten eine Piste teilweise verschüttet worden. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall nach ersten Informationen niemand. "Der Lawinenkegel wird aber von Einsatzkräften durchkämmt", sagte ein Sprecher.

Das Schneebrett dürfte von bis dato unbekannten Skifahrern ausgelöst worden sein. Im betroffenen Gebiet waren noch Lawinensprengungen vorgenommen worden. Im Einsatz standen ein Großaufgebot von Bergrettung und Alpinpolizei, sowie ein Rettungshubschrauber.
(apa/red)

27.2.2010 17:05