Mittwoch, 17. Februar 2010

Im Fendrich-Prozess ist kein Ende in Sicht:
Verleumdeter Polizist klagt Entertainer an

  • NEWS: Geister der Vergangenheit holen Sänger ein
  • "Fendrich schadet meiner Karriere, meinem Ruf"

Schwäche zu zeigen, das fällt Wolfgang H. (Name von der Redaktion geändert) nicht leicht. Immerhin ist der Wiener Polizeibeamte ein gestandener Mann mit einem Beruf, der kein Nervenflattern erlaubt. Er ist Drogenfahnder, ermittelt oft verdeckt. Kleinkriminalität ist nicht sein Revier, eher das der schweren Jungs und der großen Fische. Dass ihn ausgerechnet sein größter Coup nicht nur Nerven, sondern auch den guten Ruf und einen Haufen Geld kosten würde, konnte der Beamte im Jahre 2006 noch nicht ahnen.

Damals erschütterte der Kokain-Skandal um Sänger Rainhard Fendrich das Land, ein Skandal, der für viele Promis, aber auch für den ermittelnden Beamten zur Belastung werden sollte. Im Interview mit NEWS klagt Werner Tomanek, der Anwalt des Polizisten, Fendrich nun an: "Es war billig, sich auf den Beamten auszureden!"

Das ganze Interview sowie die Chronologie rund um die "Causa Fendrich" lesen Sie im aktuellen NEWS 7/2010!

17.2.2010 14:42
Vasant, 23. 02. '10 13:44
Verbrecher werden zu Opfern!
Im Fall Florian P. wurde der Polizist zum Täter und hier
beim Fendrich nun der Ermittler eben auch fast schon
zu einer Art Schuldigen verdammt.

Bei aller Logik kann ich diese "Zustände" nicht mehr ganz
nachvollziehen. Da werden Menschen wegen ihrem Beruf
als Polizist und Fahnder nun eindeutig für ihre eigentlichen
Aufgaben und Verpflichtungen bestraft.

Und weil wir gerade dabei sind ... jetzt hat man zwar alle
"Freunde" vom Grasser zerlegt und abgehört, aber warum
passiert beim Herrn Grasser nichts? Der war bei Meinl,
Buwog usw. überall eine Leitfigur und da wird nicht so
ermittelt wie bei den anderen?

Wenn es noch Gerechtigkeit geben sollte, dann hat diese
wohl unser Land schon vor langer Zeit verlassen!
deauville002, 18. 02. '10 09:51
Schiebt Falschaussage auf seine Phsychopharmaka
Wieder ist es Fendrich dank einer unerfahrenen Richterin gelungen, seinen Hals aus der Schlinge zu ziehen.
Wie lange noch?
Es weiß doch jeder in Österreich das er in der Szene seid Jahrzehnten kräftig mit (..........) gemischt hat und dank seines Geldes schon vor Jahrzehnten sich immer wieder frei gekauft hat und sdadurch dem Gefängnis entkommen ist.
In was für einem Land leben wir den wo es sich die oberen immer wieder richten können und die kleinen auf gut wienerisch die Krod fressen.
sidestep, 18. 02. '10 11:21
Re: Schiebt Falschaussage auf seine Phsychopharmaka
Warum meinen Sie, dass Fendrich seinen Kopf aus der Schlinge ziehen konnte, weil er auf eine unerfahrene Richterin gekommen ist? Ich behaupte - und das läßt sich aus dem politischen Geschehen in der Vergangenheit in Österreich herauslesen - dass nicht die Unerfahrenheit der Richterin schuld daran ist, dass der Fendrich wiedereinmal davongekommen ist. In Österreich läßt man die "oberen Zehntausend" laufen (siehe Grasser Meischberger Plech, Strasser und wie sie alle heißen) und den kleinen Hühnerdieb hängt man. Nicht aus Unerfahrenheit sondern absichtlich! Ach ja, dass ich es nicht vergesse: Für alle gilt die Unschuldsvermutung. Für mich auch ha, ha, ha!
deauville002, 18. 02. '10 11:43
Re: Schiebt Falschaussage auf seine Phsychopharmaka
So ein großes Tier ist Herr Fendrich wahrlich nicht dass er aus politischen Gründen schützenswert wäre.
Dass wir auch in Österreich bereits Mafia ähnliche Zustände haben ist nicht von der Hand zu weisen.