Toyota-Boss spricht vor den US-Kongress:
Druck wegen Pannenserie zeigt Wirkung
- Unternehmenspräsident Toyoda rechtfertigt sich
- US-Behörde hat Ermittlungsverfahren schon gestartet

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Der Druck aus Washington zeigt Wirkung: Toyota-Chef Akio Toyoda erscheint persönlich vor einem Ausschuss des US-Kongresses, um Rede und Antwort für die Pannenserie zu stehen. Er habe die Einladung erhalten, sagte Toyoda. "Und ich akzeptiere." Er wollte direkt zum Kongress und zu den amerikanischen Bürgern sprechen.
Der Vorsitzende des Kongressausschusses, Edolphus Towns, hatte Toyoda persönlich eingeladen, nachdem dieser eigentlich der Anhörung fernbleiben wollte. Stattdessen sollte zunächst der US-Landeschef kommen. Die Anhörung am 24. Februar läuft unter der Überschrift "Toyotas Gaspedale: Ist die Öffentlichkeit in Gefahr?" Weitere Ausschusssitzungen folgen.
Die US-Behörde für Verkehrssicherheit hatte ein offizielles Ermittlungsverfahren wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten gestartet. Die Behörde verlangt von dem Autobauer Einsicht in interne Dokumente. Die Beamten wollen herausfinden, ob Toyota schnell genug auf die gefährlichen Defekte reagiert hat.
Auch Präsidialamtssprecher Robert Gibbs forderte den Toyota-Konzern auf, alles Nötige zu tun, um die "gefährliche Lage" zu korrigieren.
(apa/red)
