Verzicht auf Protest bei Ammann-Bindung:
ÖSV unterwirft sich dem jüngsten FIS-Urteil
- Bindung des Schweizers laut Gutachten regelkonform
- ÖSV: "Ausgang eines Protests ist vorweggenommen"

·Ammanns Bindung entspricht den Regeln
FIS bezieht klar Stellung:
ÖSV gibt sich zufrieden
·Ammann-Bindung für Innauer regelwidrig
Protest-Einlegung seitens des ÖSV könnte folgen
Der Österreichische Skiverband (ÖSV) verzichtet in der "Causa Bindung" auf einen Protest. Demnach wird der ÖSV die umstrittene Bindung des Schweizer Skisprung-Olympiasiegers Simon Ammann nicht beeinspruchen. Das gab der ÖSV in einer Pressemitteilung bekannt. Die Jury hatte bereits zuvor die Bindung von Ammann überprüft und für regelkonform erklärt.
Diesem Urteil unterwirft sich nun auch der ÖSV. "Die Verantwortlichen des Internationalen Skiverbandes haben gestern Fakten geschaffen, indem sie Simon Ammann die Genehmigung zur Verwendung des diskutierten Bindungssystems erteilten. Der ÖSV wird unabhängig vom Wettkampfverlauf auf einen Protest gegen das von Simon Ammann verwendete System verzichten. Der Ausgang eines allfälligen Protestes ist vorweggenommen", begründete der ÖSV wenige Stunden vor dem Bewerb von der Großschanze seinen Schritt. (apa/red)










