Alpin

Alle Kanäle

20.2.2010 12:32

Historisches Debakel im Herren-Super-G:
Raich als bester Österreicher auf Platz 14

  • Norweger Svindal holt Gold vor Miller und Weibrecht
  • Weitere Österreicher landen auf Plätzen 17, 20 & 21

Der Norweger Aksel Lund Svindal hat den Olympia-Super-G in Whistler für sich entschieden. Die Österreicher erlebten im zweiten Herren-Rennen ein historisches Debakel, alle vier ÖSV-Läufer landeten weit jenseits der Top Ten. Bester ÖSV-Läufer war Benjamin Raich, der nach 33 Läufern auf Platz 14 rangierte. Georg Streitberger, Mario Scheiber und Michael Walchhofer lagen noch weiter zurück.

Silber hinter Svindal holte mit 0,28 Sekunden Rückstand Bode Miller, der wie der siegreiche Norweger seine bereits zweite Medaille bei den Olympischen Spielen in Vancouver holte. Bronze ging überraschend an Millers US-Landsmann Andrew Weibrecht, der 0,31 Sek. zurücklag.

Das Debakel der Österreicher geht sogar in die Geschichte ein: Bis Freitag war Günther Maders neunter Platz 1994 in Lillehammer, als die ÖSV-Herren im Super-G zuletzt ohne Olympia-Medaille geblieben waren, das schlechteste Ergebnis in der zweitschnellsten Alpin-Disziplin gewesen. Auffallend war, dass mit Raich - und selbst das mit einer Fahrt voller Fehler - ein Techniker bester Österreicher war.

Der Rest des ÖSV-Quartetts kam gar nicht zurecht. "Es ist schwierig zu erklären, denn wir haben gut gearbeitet", rätselte Raich über das schwache Abschneiden. "Zumindest bei mir hat das Timing nicht gepasst", erklärte der Doppelolympiasieger von Turin. Damit endeten die Herren-Speedrennen bei Olympia ohne ÖSV-Medaille.

Für den negativen Höhepunkt des Rennens sorgte Patrik Järbyn. Der Schwede stürzte schwer, das Rennen war danach über 20 Minuten unterbrochen. Der 40-Jährige prallte im Schlussabschnitt der Strecke hart auf die harte Piste auf und verlor kurz das Bewusstsein. Erst nach mehreren Minuten wurde er per Akja abtransportiert.

(apa/red)



(apa/red)

20.2.2010 12:32
Seite bookmarken bei: ? Hilfe
sidestep, 20. 02. '10 08:56
Mehr als verwöhnt
Unsere mehr als verwöhnten angeblichen Superstar(r)s zeigen wieder einmal was sie drauf haben - nämlich nichts. Und die dumme Presse, die z.B. vom "Knie der Nation" bei Walchhofer spricht, ist sich nicht zu blöde, die mit Geld und Gut überverwöhnten Heinis auch noch mit Kommentaren zu entschuldigen, die diese Heinis selbst nicht ausdenken würden. Man muss sich schämen, wenn man dem Schweizer Ammann Manipulationen an den Bindungen anhängen will, weil man selbser nicht in der Lage ist, ordentliche Leistungen zu bringen. Anstatt den Damen (sind ohnehin besser als die im Vorhinein vielbejubelten Herren) und Herren Feuer unter den Hintern zu machen (z.B. gutes Geld gute Leistung) sucht man nach billigen Ausreden. Man kann sich als Österreicher wegen solcher Eskapaden und Ausreden nur schämen!
zurück zur Startseite