Atombehörde verliert Vertrauen in Iran:
IAEO hegt Verdacht auf Bau von Atomwaffen
- Erstmals deutliche Worte von internationaler Behörde
- Generaldirektor hat "schlüssige & glaubhafte Infos"

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Mit Uran-Anreicherung
in Natans begonnen
Der Iran könnte nach Auffassung der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) an einer Atomwaffe arbeiten. Dies geht aus einem neuen Iran-Bericht der UNO-Behörde hervor, in der sich die IAEO besorgt über ihr vorliegende Informationen zeigte, dass das islamische Land bereits an einem Atomwaffensprengkopf baut.
Es ist das erste Mal, dass die in Wien ansässige Behörde in einem Bericht so konkret von einer nuklearen Bedrohung durch den Iran spricht. Yukiya Amano, der neue Generaldirektor der Behörde, sprach von "in sich schlüssigen und glaubhaften" Informationen zu möglichen Aktivitäten, die im Zusammenhang mit Nuklearwaffen stehen könnten.
Teheran hatte nach dem Scheitern eines Atomdeals mit der IAEO und den Weltmächten in der vergangenen Woche mit einer höheren Urananreicherung als bisher begonnen. Dies wurde als Provokation gegenüber der Internationalen Gemeinschaft gewertet, viele Länder brachten neue Sanktionen ins Spiel. Der Iran beteuert dagegen weiterhin, mit seinem Atomprogramm nur friedliche Zwecke zu verfolgen.
(apa/red)
