Montag, 15. Februar 2010

Hahn will die EU unters Volk bringen: Der Kommissar geht für Union in PR-Offensive

  • Ex-Wissenschaftsminister plant Infoveranstaltungen
  • ÖVP-Mann wurde vor kurzem Regionalkommissar

Ex-Wissenschaftsminister Hahn will in seiner neuen Funktion als EU-Regionalkommissar die EU den Österreichern greifbarer machen. Dreimal im Jahr will Hahn in Wien öffentliche Informationsveranstaltungen abhalten und auch Bundesländertage soll es geben, um die EU-Politik verstärkt in Österreich darzustellen, sagte Hahn.

"Die Aufgabe der Regionalpolitik ist nicht, Geld zu sparen, sondern sich einzusetzen, dass sich die Regionen weiter entwickeln", so Hahn, gefragt nach eventuellen Mittelkürzungen für Griechenland. "Ich werde alles tun, dass die Regionalprojekte unter Einhaltung der Regulative fortgesetzt werden."

Gefragt nach der Veruntreuung von EU-Regionalmitteln, sagte Hahn, die mit elf Prozent ausgewiesene Korruptionsrate sei nicht Korruption, sondern "Error-Rate" (Irrtumsrate), die eine "falsche Inanspruchnahme" der Mittel besage. Es gelte hier zwischen Irrtum und Betrug zu unterscheiden. Die EU wolle daher die Regeln für die Projekte "einfacher gestalten", um die "Error-Rate" zu reduzieren. In der Periode 1994 bis 1999 lag diese Irrtumsrate laut Hahn bei unter drei Prozent und der Betrug bei 0,2 Prozent.

1,46 Mrd. Euro für Österreich
In Österreich gibt es nach Angaben Hahns "zigtausende Einzelprojekte" mit EU-Regionalförderungen. Beispielhaft nannte er Projekte in der burgenländischen Gemeinde Güssing zur Förderung erneuerbarer Energien. 1,46 Milliarden Euro aus dem EU-Regionaltopf für 2007 bis 2013 gehen laut Schätzungen nach Österreich. Das ehemals strukturschwache Ziel-1-Gebiet Burgenland sowie die Steiermark und Niederösterreich sind in Österreich Spitzenreiter bei der EU-Regionalförderung.

Hahn verwaltet ein Budget von 347 Milliarden Euro, die im EU-Finanzrahmen von 2007 bis 2013 dafür veranschlagt sind. Zu den wichtigsten Empfängerländern gehören die strukturschwachen neuen EU-Staaten in Mittel- und Osteuropa.

(apa/red)

15.2.2010 14:29
MyHomebound, 15. 02. '10 20:48
Hahn will EU unters "Volk" bringen
da muss er sich aber ordentlich anstrengen. Denn die "Aktionen" der E(igentlich)U(eberteuerten) gehören mit dem "nassen Fetzen" rausgehauen!!!! Karotten: Obst od.Gemüse; Kellnerinnen Dekolete??; Guren und Bananen; Marmelade od. Konfitüre; Bleiverbot fürFischer und Jäger; Liste der vertrottelten EU-Forderungen endlos fortzusezen....und für so etwas zahlen Österreichs Politiker FREIWILLIG (von UNSEREM Sterergeld) mehr als verlangt.., damit die EU-Bonzen um ein VIELFACHES mehr an Erhöhung verlangen, als DENEN von rechtswegen ARBEITSMÄSSIG zustehen würde. Die EU und unsere Politiker = charakterloses, sich auf UNSEREN KOSTEN bereicherndes PACK. Alle rein in einem Sack und immer feste druf, DU kannst keinen FALSCHEN erwischen und es würde uns viel STEUERGELD sparen.
sidestep, 17. 02. '10 16:16
Re: Hahn will EU unters
Das dumme Schüsselchen hat wohl in der Annahme, dass er einmal ein hohes EU-Amt bekleiden und voll abkassieren wird, im vorauseilendem Gehorsam die Beiträge Österreichs an die EU verdoppelt. Jetzt sitzt der Dummkopf auf der harten Abgeordneten-Bank und die anderen kassieren in Brüssel ab wie die Idioten. Weiters dürfen wir als Nettozahler für die Euro-Sünder Griecheland, Spanien, Italien und Irland zahlen. Pech gehabt Schüsselchen und Pech gehabt Österreich, dass wir von so Dummköpfen regiert werden!
sidestep, 15. 02. '10 15:59
Ihr Bestreben in Ehren
Sehr geehrter Her Kommissar! Ihr Bestreben uns die EU näher bringen zu wollen in Ehren aber erlauben Sie mir Ihnen mit einem Zitat aus Goethes Faus zu antworten, nämlich mit "Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube". Sie haben in Österreich als Wissenschaftsminister, also in wesentlich kleinerem Rahmen nur Chaos hinterlassen und nichts weitergebracht, wie wollen Sie mir dann hier erklären, dass Sie in der EU etwas weiterbringen wollen außer Schaum schlagen?