NEWS: Ex-FPÖ-Politiker Meischberger
belastet Plech in der Buwog-Affäre massiv
- Familie Plech für Nummernkonto zeichnungsberechtigt
- Meischberger und Plech leisteten sich ein Motorboot

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Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass der Ex-FPÖ-Politiker Walter Meischberger in seiner Einvernahme in der Buwog-Affäre den Grasser-Vertrauten Ernst Plech massiv belastet hat.
Die Zahlungsflüsse für die Provisionen aus der Buwog-Privatisierung liefen laut Aktenlage über eine zypriotische Briefkastenfirma und von dort weiter auf ein Liechtensteiner Konto des US-Unternehmens Omega, wo 7.726.000 Euro eingingen.
Laut Ermittlern wurde das Geld dann von Treuhändern bar behoben und auf drei Konten bei der Hype Invest Bank in Liechtenstein einbezahlt. Verfügungsberechtigt für diese Konten sei Walter Meischberger gewesen. Von diesen Nummernkonten mit den Namen Karin, Natalie und Walter sei dann Geld bar behoben und von Geldboten nach Österreich gebracht worden.
Über 700.000 Euro behoben
Bei seiner Einvernahme habe Meischberger eingeräumt, dass die ganze Familie Plech für das Konto Karin zeichnungsberechtigt gewesen sei. Laut Ermittlungsstand seien von diesem Konto 701.812,50 Euro behoben worden.
Von dem Konto sei auch Geld an eine Sirenia Beach Invest Pty gegangen eine Firma, deren Gesellschafter und Geschäftsführer laut Auskunft von Interpol das Ehepaar Plech sei.
Aus bei Meischberger sichergestellten Unterlagen ergebe sich zudem, dass sich Meischberger und Plech ein Motorboot des Typs Pershing 37 geleistet hätten, für das von den Liechtensteiner Konten Geld überwiesen worden sei. Meischberger habe zudem Unterlagen vorgelegt, wonach er an Gesellschaften/Immobilien Plechs im Innenverhältnis beteilgt gewesen sei.
Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.
Die ganze Geschichte zur Buwog-Affäre lesen Sie in NEWS 07/2010!
