Donnerstag, 18. Februar 2010

Letzter Anlauf für ein Eberauer Asyllager:
Fekter will Einwohner mit Brief überzeugen

  • Volksbefragungsergebnis für Ministerin aber bindend
  • Sicherheitsbedenken sollen ernstgenommen werden

Innenministerin Fekter unternimmt einen letzten Versuch, die Eberauer von einem Asylzentrum in ihrer Gemeinde zu überzeugen. In einem Brief an die Bürger des südburgenländischen Orts argumentiert sie einmal mehr mit den wirtschaftlichen Vorteilen solch einer Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge und verspricht, die Idee einer "Aufenthaltspflicht" für die Asylwerber zu verfolgen.

Gleichzeitig garantiert die Ministerin, dass das Zentrum bei einem Nein der Eberauer bei der für Sonntag anberaumten Volksbefragung nicht gebaut wird. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: "Sollte sich die Bevölkerung gegen dieses Projekt aussprechen, werde ich das respektieren und es wird keine Erstaufnahmestelle in Eberau geben - aber auch nicht die damit verbundenen Vorteile und Chancen." Geschlossen wird der Brief von Fekter mit dem Aufruf: "Entscheiden sie über die Zukunft von Eberau!"

Davor betont die Ministerin, dass das "Angebot", in Eberau ein Asylzentrum zu bauen, eine Chance für jeden einzelnen, die Gemeinde und das gesamte Südburgenland sei. Mit der Erstaufnahmestelle würden in Eberau und Umgebung 130 sichere Arbeitsplätze entstehen, unter anderem für Polizisten, Kindergärtnerinnen, Ärzte und Juristen. Dazu würden auch Unternehmen vor Ort gestärkt, müssten doch sowohl die Asylwerber als auch die Betreuer versorgt werden.

Sicherheitsbedenken ernst genommen
Von der Innenministerin angesprochen werden auch Sicherheitsbedenken der Bevölkerung, die sie sehr ernst nehme. Daher habe sie einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, bei dem die Flüchtlinge die Erstaufnahmestelle "während ihres Aufenthalts nicht verlassen können". Für diese Lösung werde sie sich weiter einsetzen.

Dass die Innenministerin ihre Beschwerde bei den Höchstgerichten gegen die Aufhebung der Baubescheide unabhängig vom Votum der Eberauer aufrecht erhalten will, erklärte ein Fekter-Sprecher damit, dass es hier einzig darum gehe klar zu stellen, dass rechtskonform gehandelt worden sei.
(apa/red)

18.2.2010 16:54
Woppo, 19. 02. '10 23:17
Fekters Erfolg hengt von Zogai ab,solange wir uns von
dieser Familie papiernl lassen und unsere Gesetze umgangen werden ,wird der Strache immer mehr Zulauf haben !Die sogenannten Roten u. Grünen ,die ja alles reinlassen wollen ,sind gegen das Auffanglager,ihnen würde ich wünschen,das sie wie unsere Verwandschaft ausgeraubt werden !
sidestep, 20. 02. '10 10:17
Re: Fekters Erfolg hengt von Zogai ab,solange wir uns von
Danke! Bin ein musischer Mensch, gehe gern in die Oper nach Wien und mache auf dem Gebiet des Dichtens auch noch ernsthafte Sachen!
sidestep, 20. 02. '10 10:26
Re: Fekters Erfolg hengt von Zogai ab,solange wir uns von
Entschuldigung - obiges Posting gehört zum Beitrag unten!!!
sidestep, 19. 02. '10 18:04
Bitte um Asyl
Ich die Zogaj Arigona,
will noch länga bei eich wohna.
Wenn es geht noch siebzig Johr,
i bin sicha keine G´fohr.
Will nur hob´n eier Geld,
weil mir das so viel gefällt.
Späta kummt auch Bruder her,
tippelt ein mit einem G´wehr.
Stiehlt aus Haus viel Geld und Gold
dos wird donn vom Vata g´holt
und in Kosovo gebrocht,
durt vakaft zu Geld gemocht.
Deshalb brauch i da Asyl,
hab´s ihr wirklich gar ka G´fühl?
Nur die Mizzi haltet Wurt,
und bringt mi von do nia furt.
Weil im dummen Österreich
leb ich wie a reicher Scheich.
MyHomebound, 19. 02. '10 20:07
An Sidestep:Re: Bitte um Asyl
Aber Hallo, wußte gar nicht, daß da ein Poet hinter dem Pseudo steckt, find ich toll
sidestep, 20. 02. '10 10:18
Re: Bitte um Asyl
Danke, mache auf diesem Gebiet auch ernsthafte Sachen. Bin von Haus aus ein musischer Mensch, fahre oft in die Staatsoper nach Wien um eine Oper zu geniesen und beschäftige mich nicht immer mit Politik!
MyHomebound, 19. 02. '10 14:55
An SCORPIO08: Re: Asyl-Lager Eberau
Lesen Sie bitte meinen Artikel genau (bzgl.Betreuung usw. !) Ich wohne im Umfeld d. Lagers Traiskirchen u.weiß von was ich rede/schreibe. Wir haben jede Menge Wirtschaftsflüchtlinge (davon wieder jede Menge mit kriminellen Hintergrund), viele Straftaten im Umfeld, welche nicht nur den Ostbanden zuzuschreiben sind. Es sind diese freiw.gekommen, als Gast u.so haben sie sich auch zu benehmen. Und Fr.Fekter (nicht FektA !) hat endl.Handlungsbedarf u.bevor der Antrag nicht erled. ist, sind diese Personen zu verwahren. Es bereichern sich genug (auch Österreicher) am Sozialstaat...Nicht die Poliker u.deren Handlanger,wie sie schreiben, kriminalisieren diese Personen...sondern Gutmenschen wie SIE versuchen uns das Gegenteil einzureden...
MyHomebound, 18. 02. '10 19:53
Asyl-Lager EBERAU
Wann begreift das Fr.Fekter eigentl. jede Gemeinde wäre blöd,ein "kriminelles" Zentrum i.Ort im Fall eines Asyl-Lagers wie in Traiskirchen zu schaffen.Eine 100%ige Kasernierung ja leider nicht durchsetzbar.Wenn Asylanten aus Betreuung "entlassen" werden,stehen sie auf der Strasse u.sind "gezwungen" kriminell"zu werden. Also Fr.Fekter wachen SIE auf - strengere Selektion der sogen. Asylanten, sofortige ( !!!!!) Abschiebung bei Straffälligkeit, auch b eim geringsten Vergehen (auch wenn die Gutmenschen schreien - die sollen sich diese Subjekte nehmen). SOFROT heim in die Länder, wo keine kriegsgefahr ist -AUCH WIR IN ÖSTERREICH MÜSSEN FÜR UNSER WOHLERGEHEN ARBEITEN !- uns schnekt auch KEINER was. € 12.000,- für einen (1 !) Asylanten -das bekommen nicht einmal unsere EHRLICHEN Pensionisten
scorpio08, 19. 02. '10 11:31
Re: Asyl-Lager EBERAU
Asylanten nicht in erster Linie nach Ö um sich hier vom Staat und von Allmosen erhalten zu lassen sonder um hier ein Mitgleid der Gemeinschaft zu werden. Nur die Politik und deren Handlanger, versuchen doch mit aller macht die Asylaten, mit Hilfe der Gesetzte und Verordnungen zu kriminalisieren und aus der Geselschat auszugrenzen, damit man leichter eine Grund finden kann Sie abzuschieben. und die Idee der Frau Fekta die Asylaten für Monaten einzusperren grenzt an Methoden vor 70 Jahren.
Weiteres sollten man seitenes der Politik mal anfangen Asylaten die hier eine neu Heimat suchen, nicht mit (kriminellen) Besuchern aus dem Osten der EU zu vermischen.