Donnerstag, 18. Februar 2010

Mit Strache läuft er nicht um die Wette: Faymann will die Leute nicht "aufhussen"

  • Kanzler bei Klubtagung der Wiener SPÖ in Rust
  • Kritik an Koalitionspartner ÖVP wegen Eberau

Im burgenländischen Rust hat die Tagung des Wiener SPÖ-Rathausklubs begonnen. Diese steht im heurigen Wahljahr unter dem Motto: "Mit den Menschen. Für die Menschen." Bundeskanzler Faymann hat sich zum Auftakt dagegen ausgesprochen, mit "Strache & Co" in einen Wettbewerb zu treten, wer die Leute am besten "aufhusse".

Dies passe nicht zu Sozialdemokraten, versicherte er. Und er betonte die Bedeutung der heurigen Urnengänge: "Es ist wichtig, dass wir bei allen Wahlen möglichst viel an Erfolg haben." Faymann wisse, dass Wahlen oft mit der Situation vor vier oder fünf Jahren verglichen würden. Doch dies sei ein Vergleich mit einer Zeit, in der sich die FPÖ quasi aufgelöst habe. Besonders entscheidend sei nun der Wahlkampf im Burgenland, aber auch die Bundespräsidenten-Wahl und natürlich der Urnengang in Wien.

Maximale Volksbeleidigung
Kritik setzte es aber auch für den Koalitionspartner ÖVP. Diese habe in Sachen Eberau zunächst verwirrt, nämlich mit der Strategie: "Wie kann man maximal eine Bevölkerung beleidigen." Wenn Staatssekretär Lopatka nun das Ende des Assistenzeinsatzes des Bundesheeres verlange, passe dies ins Bild. Denn das würde ebenfalls nicht den Interessen der Bevölkerung entsprechen.

Beim Thema Bildungspolitik machte Faymann ebenfalls eine Kampfansage in Richtung des Regierungspartners. Er könne beim besten Willen nicht verstehen, welchen Sinn die vereinbarte Höchstgrenze für Schulversuche haben solle, wenn eine Mehrheit der Eltern und Lehrkräfte vor Ort dafür sei: "Diese Höchstgrenze brauchen wir nicht - die gehört gestrichen."

Faymann plädierte zudem erneut für eine Finanztransaktionssteuer, Steuer auf Aktienausschüttungen und die Bankenabgabe: "Wir Sozialdemokraten sind skeptisch, dass nach dieser Wirtschaftskrise die Arbeitnehmer die Suppe alleine auslöffeln sollen - und das werden wir daher nicht zulassen."

(apa/red)

18.2.2010 13:27
Vasant, 18. 02. '10 18:09
Häupl in Rust!
Wen wunderts, da könnens wieder Wein saufen bis zum
umfallen, wobei mich eh wundert, dass dem Häul seine
Leber noch funktioniert;)

Der versoffene Häupl auf dem Bild ist eh schon eine
Schande für Österreich, aber der grinsende und devote
Faymann daneben ist eine Tragödie, weil der ist sogar
nüchtern unbrauchbar!

Wie kann man Alkoholiker und Versager denn bitte
wirklich mit so wichtigen Aufgaben beauftragen bzw.
die trotz mehrmaliger Niederlage weitermachen lassen?
Unfassbar was da abgeht! Da verlierst den letzten
Funken Hoffnung an seriöse Ämterverteilung!
Wien_1190, 18. 02. '10 14:49
Neue Hymne wenn Häupl weiter "regiert"
Bitta sähr, I nix von hier,
gib schnell zwanzig Euro mir,
oda finfzig is no bessa,
sonst ich zücken muss die Messa.
Richta sagt ist kein Verbrechen,
I im Recht wenn i muss stechen,
is berechtigt denn ist nur
Ausdruck unsera Kultur.
Du nix schreien, Du nix klagen,
Grüne sonst Rassist dir sagen,
schene Zukunft, alles neich,
vielgeliebte Estareich.


Soviele Grammatikfehler zu begehen war schwerer als einen Artikel zu lektorieren. ;)
sidestep, 18. 02. '10 16:48
Re: Neue Hymne wenn Häupl weiter
Genial, genialer am genialsten!!!!!
Vasant, 18. 02. '10 18:09
Re: Neue Hymne wenn Häupl weiter
Respekt! Trifft den Nagel auf den Kopf!
sidestep, 18. 02. '10 14:23
Mit Strache laufen Sie nicht um die Wette Herr Häupl?
Da bin ich mir auch sicher dass Sie dies nicht tun werden. Weder als Läufer noch als Politiker. Ganz einfach aus dem Grunde, weil Sie gegen den nicht gewinnen können. Weder als Läufer noch als Politiker!
sidestep, 18. 02. '10 14:25
Re: Mit Strache laufen Sie nicht um die Wette Herr Häupl?
Das gilt natürlich auch für den Faymann oder soll ich sagen für den noch viel mehr!!