Eurofighter zieren die Erdoberfläche: Nur
ein Drittel der Flieger derzeit einsatzbereit
- Bundesheer: Restliche Fluggeräte werden gewartet
- Grund: Anlieferung von Ersatzteilen sehr zögerlich
·Assistenzeinsatz soll
fortgesetzt werden
Regierung will Kosten von
38 Mio. in Kauf nehmen
·Das Bundesheer geht auf dem Krückstock
Nur jeder zweite Kampf-
panzer ist einsatzbereit
·"Mädels, moch' ma a Panzer-Spritztour?"
VIDEO: So wirbt das
Heer um Nachwuchs
·Beim Bundesheer herrscht Zwietracht
Offiziersgesellschaft übt scharfe Kritik an Führung

Nur die Hälfte der Kampfpanzer ist einsatzbereit, doch beim österreichischen Bundesheer geht es noch schlimmer. Von den 15 teuer angeschafften Eurofightern können derzeit nur fünf in die Luft gehen, der Rest befindet sich in Wartung. Der vermutliche Grund: Die Anlieferung von Ersatzteilen verläuft nur sehr zögerlich.
Wie die "Presse" berichtet, ist für Bundesheer-Sprecher Michael Bauer der Zustand der Fluggeräte nicht problematisch. Es sei normal, dass ein Teil der Eurofighter gewartet werde, entscheidend sei die Erfüllung der Aufträge. Doch gibt Bauer zu, dass 15 Flugzeuge einfach zu wenig sind: "Das Bundesheer wollte nicht umsonst 24 Maschinen bestellen."
Einen bestimmten Teil in Wartung zu haben ist tatsächlich normal in Armeen, zwei Drittel aber ein ungewöhnlich hoher Anteil. Insider sehen in der zögerlichen Anlieferung von Ersatzteilen den Grund. Dadurch müssen Teile aus jenen Fliegern ausgebaut werden, um die anderen einsatzbereit zu halten. Das alles ist Folge des Deals, den Verteidigungsminister Darabos 2007 geschlossen und der angeblich 370 Millionen Euro eingespart hat.
(red)
