Mittwoch, 17. Februar 2010

Lawinentoter im Zugspitzgebiet in Tirol: Tourengeher unter Schneedecke erstickt

  • Lawinengefahr ist in den Alpen deutlich erhöht

Ein 50-jähriger Tourengeher ist in Tirol von einer Lawine verschüttet worden und gestorben. Der Österreicher aus der Gemeinde Ehrwald war im Bereich des Gamskars im Zugspitzgebiet unterwegs, als ihn ein Schneebrett erfasste. Nachdem seine Ehefrau ihn gegen 20.00 Uhr als vermisst meldete, begann eine Suchaktion. Kurz nach 23.00 Uhr wurde seine Leiche gefunden.

Der Körper des 50-Jährigen befand sich in rund 1.800 m Seehöhe und lag rund 30 cm unter der Schneedecke. Er dürfte erstickt sein.

Die Lawinengefahr in den Salzburger Tauern und im Lungau ist unterdessen weiter erheblich (Stufe 3), sonst mäßig (Stufe 2). Lawinen können im Steilgelände teilweise schon bei geringer Belastung - etwa durch einen einzelnen Wintersportler in der Abfahrt - ausgelöst werden. Die meisten Gefahrenstellen gibt es in den steilen Rinnen, Gräben und steilen Schattenhänge, meldete der Lawinenwarndienst.

(apa/red)

17.2.2010 09:45