Umzug endet im Krankenhaus: 18-Jähriger ist von einem Faschingswagen gestürzt
- Wirbelbruch: Junger Oberösterreicher alkoholisiert
- Polizei stand in Faschingsnacht im Dauereinsatz
·Aschermittwoch - Die
Fastenzeit hält Einzug
Für alle Gläubigen heißt es Finger weg vom Fleisch
Der Faschingsumzug hat für einen 18-jährigen Oberösterreicher im Krankenhaus geendet. Der Laakirchner ist von einem fahrenden Faschingswagen gestürzt und hat sich dabei einen Wirbelbruch zugezogen.
Der Faschingszug war schon zu Ende, als es zu dem Unfall kam. Der Bursche fiel auf den Rücken und musste ins Landeskrankenhaus Gmunden eingeliefert werden. Nach der Diagnose wurde er ins Wagner-Jauregg-Krankenhaus in Linz gebracht. Wie es zu dem Sturz kam, war vorerst unklar. Der 18-Jährige konnte - vermutlich wegen seiner Alkoholisierung - keine Angaben machen.
Vor allem im Bezirk Linz-Land war die Polizei wegen zahlreicher Streitereien und Raufereien im Dauereinsatz. Die Faschingsnarren legten teilweise schon am späten Nachmittag los und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Dabei floss jede Menge Alkohol. Die Bilanz der Faschingsnacht: einige Körperverletzungen und zwei Festnahmen wegen gefährlicher Drohung.
Auch Tiroler fällt vom Wagen
Beim Sturz von einem Faschingswagen in Kössen im Tiroler Bezirk Kitzbühel hat sich ein 22-jähriger Einheimischer Kopfverletzungen zugezogen. Ein beim Lenker des Zugfahrzeuges durchgeführter Alkotest ergab laut Polizei 0,98 Promille. Der Mann wurde angezeigt.
Der Unfall ereignete sich beim Faschingsumzug, an dem mehrere Vereine teilnahmen. Nach der Veranstaltung fuhr eine der Gruppen mit ihrem von dem Traktor gezogenen Festwagen in Richtung Ortszentrum. Dabei fiel der 22-Jährige aus dem Bezirk Kitzbühel vom Festwagen auf die Straße und blieb verletzt liegen. Er wurde ins Krankenhaus St. Johann eingeliefert.
(apa/red)
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