Mittwoch, 10. Februar 2010

"Generell in Lager sperren darf nicht sein":
Faymann bremst Fekters Asyl-Vorhaben aus

  • Kanzler-Juristen: Vorschlag ist verfassungswidrig
  • Niederösterreichs SPÖ widerspricht dem Parteichef

Bundeskanzler Faymann hat den Plänen von Innenministerin Fekter zu einer allgemeinen Anwesenheitspflicht für Asylwerber im Zulassungsverfahren eine Absage erteilt: "Was nicht sein darf, ist dass man alle Menschen, die in unser Land kommen und Hilfe in einer Notsituation suchen, generell in ein Lager sperrt", meinte der SPÖ-Chef. Die Partei ist in der Causa aber gespalten: Die SPNÖ legt sich quer.

Schon im derzeit geltenden Asylrecht gebe es die fallbezogene Möglichkeit der Festnahme, sollte sich jemand dem Verfahren entziehen. Diese Maßnahme werde auch immer wieder, als letztes, schärfstes Mittel, durch die zuständigen Behörden eingesetzt. Wenn es für die Praxis sinnvoll sei, könne man diese bestehenden Regelungen auch verbessern. Eine Generalisierung lehne er hingegen ab, er sei für ein "fallbezogenes Handeln", betonte Faymann. "Ein generelles Einsperren aller Asylwerber, auch nur für wenige Tage, ist erstens verfassungsrechtlich äußerst bedenklich, zweitens auch sachlich unsinnig", findet der Kanzler.

Der Verfassungsdienst des Bundeskanzleramts geht nach einer ersten Analyse aus, dass der Gesetzesvorschlag Fekters nicht der Verfassung entspricht. Nun wird an einem umfangreicheren Gutachten gearbeitet, an der Stoßrichtung dürfte sich aber nichts ändern.

SPNÖ widerspricht Faymann
Die SPNÖ ist bei der "Anwesenheitspflicht" nicht auf Faymann-Linie: Für SPNÖ-Chef LHStv. Sepp Leitner ist eine siebentägige Anwesenheitspflicht "in Ordnung". Danach müsse es freilich zu einer raschen Entscheidung hinsichtlich Unterbringung in Privatquartieren oder Abschiebung kommen. Auch Traiskirchens Vizebürgermeister LAbg. Franz Gartner sieht in der Forderung Fekters kein Problem.

Die ÖVP stößt sich an der ablehnenden Haltung Faymanns: Generalsekretär Kaltenegger erinnerte den SPÖ-Chef daran, dass die niederösterreichische Sozialdemokraten den Gesetzesentwurf unterstützten: "Es ist unerklärlich, dass sich Faymann über die Sorgen und Ängste der Menschen hinwegsetzt", so Kaltenegger.

(apa/red)

10.2.2010 15:57
solarius, 11. 02. '10 12:42
Fekterin udn Doof
Wozu beruft die Fekterin sich immer auf das Koalitionsabkommen bezüglich des 3. Auffanglagers? Man kann ja auch gescheiter werden, wenn sich die Voraussetzugen ändern. Es geht hier zwischen rot und schwarz darum, wer wen zuerst "füsseln" kann, um nur wieder zu punkten, genauso bei der Anwesenheitspflicht, denn die Asylschwindler wollen was von uns, nämlich unser Geld und dafür haben sie auch Pflichten, sonst sollen sie dorthin gehen, wo sie alles bekommen und gleich die Feigmanntruppe mitnehmen. HC Strache darf sich ob solcher Wahlwerbung, die noch dazu ihn nichts kostet, riesig freuen und ich freue mich auf seinen Wahlsieg.
Wien_1190, 11. 02. '10 08:25
Ich finde Hr Faymann...
ist arm im Geiste, weil er sich wie ein Grashalm immer nach dem Wind richtet.

Diese Metapher sollt eigentlich nur zeigen, dass Hr Faymann keinen eigenen Willen hat, bzw evtl. hat aber nicht zeigt!

Bis jetzt hat er sich von allen anderen in der Luft spalten lassen und konnte somit nicht durch Überzeugungskraft beeindrucken. Solche Leute sollten meiner Meinung nach nicht in der Regierung sitzen!
Vasant, 11. 02. '10 21:01
Re: Ich finde Hr Faymann...
Dazu kann ich nur eines sagen ... ich würd dem Faymann
in einem anderem Beruf z.B. Verkäufer nicht einmal ein
Ventil abkaufen, weil er einfach nicht glaubwürdig ist.

Und nun meine Frage, wie kann man jemanden in die
Regierung lassen, wichtige Entscheidungen treffen lassen
und ihm die Macht über Steuergelder übertragen, wenn
man dem nicht mal ein Ventil abkaufen würde?

Wer nicht versteht was ich damit meine, dem kann ich
nur sagen, dass wir absolut unqualifizierte Politiker haben,
die sich an ihren Ämtern festklammern, damit sie einmal
zuhause erzählen können ... Mama ICH habs zu was
bracht! Was solche Leute nur vergessen, dafür zahlen
Millionen von Menschen in unserem Land drauf, damit
der sich einen Kindheitstraum erfüllt und sich einmal
wichtig fühlt.


Meine Meinung!
himsler, 11. 02. '10 08:09
Nicht alle Narren sind harmlos
Das Demoverbot ist nach allen Erfahrungen mit der Wassermelonenpartei zu begruessen.

Es gibt keine andere Partei, die Oesterreich(er) derart beschimpft, beluegt, beleidigt und verhoehnt wie die Gruenen.

Sie werden daher auch nur mehr geringfuegig gewaehlt.
diewilde, 11. 02. '10 05:43
Kasernierung für Asylanten darf nicht sein???
Aber Einbrüche in Autos und Häuser von Österreichern dürfen sein??????? Ich hoffe die Ostblockbanden schauen mal bei Faymann vorbei, damit er weiss, wovon er spricht!!!! Jeder Österreicher muß sich fürchten, und jeder gute Vorschlag wird abgeschmettert. Ich bin enttäuscht von Faymann, den ich seinen Zeiten als Wohnbauminister noch bewunderte.
solarius, 10. 02. '10 20:59
Dick und Doof
Dick und Doof, wie sie den Originalen ähnlicher nicht sein könnten. Zwei Streithanseln mit Kindergartenniveau und stets bereit, einander zu "füsseln", nur um ja nicht etwa dem anderen Recht zu geben. Der Dicke will das 3. Auffanglager, der Doofe will wieder die Schmarotzer nicht einsperren, also wenn ich mir dieses Gespann ansehe, muß sich HC Strache doch ob solch guter und noch dazu kostenloser Wahlwerbung die Hände reiben. Solche Kasperln regieren uns und es braucht uns daher nicht zu wundern, das das Ausland uns schon als Bananenrepublik ansieht. Diese Möchtegernheinis gehören mit dem gesamten Asylantenpack davongejagt.
Verbesserer, 10. 02. '10 19:05
Keine Spenden für solche NGOs
die Österreich mit Einwanderer überschwemmen wollen ist eine Möglichkeit sich dagegen zu wehren
solarius, 10. 02. '10 21:03
Re: Keine Spenden für solche NGOs
Richtig, die Caritas, die Volkshilfe, die Grünen, Amnesty International usw., die eigentlich nur Nestbeschmutzer sind und uns Unsummen an Steuergeld kosten, gehören nicht mehr mit Spenden unterstützt. Auch wenn ein steurzahlender Bürger nichts gibt, spendet er doch ungefragt, weil die Politheinis aus Steuermitteln denen das Geld nachwerfen. Eine bodenlose Frechheit ist diese Vorgangsweise, denn ich will selbst entscheiden, ob ich spende.
wiener123, 10. 02. '10 18:15
Anwesenheitspflicht !
Was nicht sein darf, ist dass man alle Menschen, die in unser Land kommen und Hilfe in einer Notsituation suchen einsperrt,-so Faymann. Na vieleicht darf man sie ja noch auf ihre ihre Idendität,Herkunft und ob sie vielleicht in ihrem Herkunftsland straffällig geworden sind überprüfen wenn sie ihre Indentitätsnachweise an der Grenze entsorgt haben haben, einige Tage zur Anwesenheitspflicht anhalten.
Vasant, 10. 02. '10 16:43
Ich werde jubbeln, wenn ...
der Faymann endlich aus der Politik verschwindet!!
Der ist eine Zustand und eine Tragödie für Österreich!


Meine Meinung!
sidestep, 10. 02. '10 16:48
Re: Ich werde jubbeln, wenn ...
Ich bin ohne Einschränkung deiner Meinung nur eine Frage darf ich noch an dich richten: Wer soll ihm den nachfolgen der es dann besser macht - weißt du einen oder eine (und sag bitte nicht der Strache)? Sind doch alles die selben Maulreißer und Nichtszusammenbringer!
Michl1200, 10. 02. '10 17:30
Re: Ich werde jubbeln, wenn ...
Für was brauchen wir einen Bundeskanzler bzw.eine Regierung?Wird sowieso alles von Brüssel geleitet.Unsere Regierung hat eh nichts mehr zu sagen.Denn langsam und sicher gehen mir alle auf den Keks.Erst hat man geglaubt Faymann ist besser.Ich frage mich,vor was haben sie Angst,vor den Österreichern?Glaube nicht,dann nur vor den Ausländern.
Vasant, 10. 02. '10 19:05
an sidestep
Wer es besser als Faymann macht kann ich dir nicht sagen,
da ich den Glauben an die SPÖ dank Faymann verloren
habe.

Man kann nur hoffen, dass der/ die NachfolgerIn nicht
genauso schlecht ist wie Faymann, wobei man das
wahrscheinlich nicht mehr toppen kann, aber auch
darauf würde ich heute nicht mehr wetten.

Nachdem deine Frage auf die SPÖ bezogen war,
könnte ich gar nicht mit Strache antworten, weil
der ja nicht diesem Haufen angehört;)
sidestep, 11. 02. '10 10:42
Re: Ich werde jubbeln, wenn ...
Waren nicht alle Bundeskanzler hinab bis zum Kreisky für die Fische (insbesondere Gusenbauer oder Schüssel oder Klima usw, dass es nach Faymann besser werden würde? Ich nicht!
Vasant, 10. 02. '10 16:28
Ich frage mich nun auch ...
warum gehe ich jeden Tag arbeiten und habe eine
"Anwesenheitspflicht" in meinem Büro? Eigentlich
sollte ich den ganzen Tag auf der Straße rumlaufen
und meine Freizeit genießen, weil wenn man das
den Asylwerbern ermöglicht, dann gleiches Recht
für Arbeiter die Steuern einbringen, damit diese
dann von der Faymann Truppe sinnlos verbannt
werden.

Wenn ich was will, dann habe ich etwas dafür zu
leisten, aber es ist klar, dass dies einer SPÖ nichts
sagt, denn die haben keine Ahnung von Wirtschaft
und Arbeit, sondern nur von Steuergelder verbrennen!
Vasant, 10. 02. '10 16:24
Was macht ein Faymann in der Politik?
Diese Frage stelle ich mir täglich immer wieder und ich
komme auf keine Antwort.

Es darf nicht sein, dass Menschen in unser Land kommen
und hier sofort alle Hilfsmöglichkeiten ausschöpfen ohne
jeglicher Prüfung, ob das auch gerechtfertigt ist.

Es darf nicht sein, dass Menschen in unser Land kommen
um das System auszunutzen und Parteien und Politiker
wie die SPÖ mit seinem Faymann das auch noch kräftig
unterstützen.

Es darf nicht sein, dass Politiker wie ein Faymann die
NICHTS leisten und eine Niederlage nach der anderen
einfahren dann zu wirklich wichtigen Theman einfach
nur unüberlegt gegensteuern bzw. weiterhin eine Art
"Ausgrenzungspolitik" betreiben, die sich mittlerweile
ja schon gegen die Steuerzahler richtet.

DAS darf alles nicht sein Herr Faymann und sonst nichts!
mandino40, 10. 02. '10 18:25
Re: Was macht ein Faymann in der Politik?
Endlich ein klares Wort von Herrn Bundeskanzler!!!!!! Währe jetzt auch wichtig, zu anderen Themen wieder zu den ursprünglichen Wurzeln der Sozialdemokratie zurückzukehren (nicht gegen die Menschlichkeit, sondern für menschliche Lösungen auf beiden Seiten). Dass was bis jetzt gemacht wurde, ist nicht weit weg von den Inhalten einer FPÖ bzw. ÖVP. Man erkennt keine Unterschiede mehr. Wenn die SPÖ wieder zu ihren Wurzeln zurückkehrt, dann werde ich natürlich wieder sozialistisch wählen.