Geldvernichtung auf der Kärntner Saualm?
7 Asylwerber dort - Pauschale aber für 25
- Kritik: Abrechnung sei "unüblich und ungerecht"
- Flüchtlingsbeautragter wehrt sich gegen Vorwürfe
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Aber weiter Verteidigung der Bargeldauszahlungen
·Kärntner Polit-Chaos geht in nächste Runde
FPÖ Kärnten will jetzt
doch mit FPK verhandeln

Neuer Wirbel um die "Sonderanstalt" für kriminelle Asylwerber auf der Kärntner Saualm: Der neuen Eigentümerin wird eine Pauschale für 25 Personen bezahlt, obwohl dort derzeit maximal sieben untergebracht sind. Die Landesregierung weist die Vorwürfe zurück.
Wie Rolf Holub, Landessprecher der Grünen, im Ö1-Morgenjournal erläutert, zahlt das Land Kärnten eine Fixpauschale von 40 Euro pro Tag für Asylwerber, unabhängig von der tatsächlichen Anzahl der dort Untergebrachten. Laut Holub sind derzeit maximal sieben Asylwerber auf der Saualm. "Es ist zwar niemand auf der Saualm oben, aber wir zahlen jetzt, damit es umgebaut werden kann", so seine Kritik.
Stimmt nicht, verteidigt sich Gernot Steiner, der Kärntner Flüchtlingsbeauftragte und spricht von 16 Asylwerbern. Viele Asylwerber verlassen die Saualm wieder, und das verursache halt Kosten, die die Besitzerin nicht zahlen solle, so Steiner.
Anny Knapp vom Verein Asylkoordination hingegen meint, dass andere Quartiergeber pro Kopf abrechnen müssten und diese Pauschalabrechnung auf der Saualm "ungerecht und absolut unüblich in Österreich sei".
(red)
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