Mensdorff-Pouilly im NEWS-Exklusivtalk:
"Politik soll sich aus der Justiz raushalten"
- "Niemand hat mich freigekauft. Ich war nur Spielball"
- Waffenlobbyist möchte Justiz Rede & Antwort stellen
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Die NEWS-Exklusivfotos vom Flughafen in Graz
·"Österreich ist hier völlig frei zu handeln"
Mensdorff-Verfahren soll nicht eingestellt werden
·Mensdorff als Teil
eines Netzwerkes
Schwere Vorwürfe
gegen Mensdorff-Pouilly
·Neue Aufregung
um Causa Mensdorff
Verfahren auch in Österreich eingestellt?
·Causa Mensdorff - Wie alles begann ...
Eine Chronologie des
Korruptionsskandals

Gegen politische Einflussnahme in seinem Fall spricht sich der unter Korruptionsverdacht stehende und am Freitag aus der Londoner U-Haft entlassene Alfons Mensdorff-Pouilly in einem Exklusivinterview mit dem Nachrichtenmagazin NEWS aus. In einem Rechtsstaat sollte sich die Politik aus der Justiz heraushalten, so Mensdorff-Pouilly in dem Interview, das in der aktuellen NEWS-Ausgabe veröffentlicht wird.
Der Justiz stehe ich jederzeit Rede und Antwort, um zu beweisen, dass ich nichts Unrechtes getan habe, sagt der Waffenlobbyist in dem Interview.
Und weiter: Das ist doch unerträglich, dass jetzt versucht wird, politisches Kleingeld zu wechseln. Noch dazu auf eine sehr billige Art und Weise, weil ich keine hohen Sympathiewerte in der Öffentlichkeit genieße, erklärt Mensdorff-Pouilly, für den die Unschuldsvermutung gilt.
Zum 328 Millionen Euro schweren Vergleich seines früheren Auftraggebers BAE-Systems mit den britischen und US-Justizbehörden erklärt Mensdorff-Pouilly im NEWS-Interview, dass er sicher nicht freigekauft wurde. Er sei weder in die Vertragsverhandlungen eingebunden gewesen, noch kenne er den Vertrag überhaupt. Es ist Schwachsinn zu glauben, jemand bezahlt eine Millionensumme für mich. Ich bin weder so wertvoll, noch eine Bedrohung. Ich war höchstens ein Spielball.
Mehr dazu lesen Sie im NEWS 06/10
