Space-Shuttle "Endeavour" erfolgreich an
ISS angedockt: Neues Modul wird installiert
- Insgesamt sind drei Außeneinsätze eingeplant
- Im September soll letzte Raumfähre ins All starten

Rendezvous im All: Nach knapp zwei Tagen Flug hat die US-Raumfähre "Endeavour" pünktlich an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Insgesamt sind drei Außeneinsätze im All geplant.
Die "Endeavour" bringt ein neues Modul namens "Tranquility" (Ruhe) zur ISS. "Tranquility" ist sieben Meter lang und wiegt 18 Tonnen. Es hat eine Aussichtskuppel mit sieben Fenstern, bietet den Langzeitbewohnern zusätzlichen Platz und verfügt über hochmoderne Systeme zur Aufbereitung von Wasser und zur Herstellung von Sauerstoff.
Glaskuppel ins Weltall gebracht
Die Kuppel ist eineinhalb Meter lang, misst drei Meter im Durchmesser und wiegt fast zwei Tonnen. Fensterläden sollen das Spezialglas vor Meteoriteneinschlägen schützen, wenn niemand die Kuppel nutzt.
Auf der Raumstation haben derzeit zwei US-Amerikaner, zwei russische Kosmonauten sowie ein japanischer Astronaut Dienst. Mit der jetzigen "Endeavour"-Mission soll die ISS zu 90 Prozent komplett sein. Danach sind nur noch vier Flüge des Space Shuttles geplant; im September sollen die Raumfähren außer Dienst gestellt werden.
(apa/red)
