Donnerstag, 11. Februar 2010

Augen auf bei der Wahl des richtigen Züchters
News zeigt die wichtigsten Auswahlkriterien

  • Worauf bei der Auswahl eines Züchters zu achten ist
  • Eine Alternative zum Züchter ist das Tierheim

Wer beschließt, einen Hund anzuschaffen, sollte sich vorher über dessen Herkunft und Aufzucht gut informieren. Denn im Internet tummeln sich unzählige unseriöse Hundehändler, die „Rassehunde“ zu Spottpreisen anbieten, und auch im Zoofachhandel kosten die Tiere meist deutlich weniger als beim Züchter – in beiden Fällen ist aber Vorsicht geboten. Denn diese Hunde wurden in der Regel zu früh von der Mutter getrennt, haben oft gefälschte Papiere (wenn überhaupt) und sind manchmal sogar schwer krank. Rückgabe gibt’s nicht – und im Ernst: Welcher Tierfreund würde das tun? Was bleibt, sind ein kranker Hund und hohe Tierarztrechnungen. Aber auch bei den Rassehundezüchtern muss man die Spreu vom Weizen trennen. Die Tierwelt erklärt, anhand welcher Kriterien man seriöse Züchter erkennt:

Keine kommerzielle Zucht.
„In seriösen Zuchten werden maximal drei einander ähnliche Rassen, wie etwa Labrador, Golden und Flat Coated Retriever, aufgezogen“, erklärt Katja Wolf vom Österreichischen Kynologenverband ÖKV (www.oekv.at). Die Tiere leben ausschließlich im Familienverband und dürfen nicht etwa in Zwingern gehalten werden, so die Expertin. Daher ist die Anzahl der Würfe, die ein Züchter gleichzeitig haben kann, begrenzt. ÖKV-Züchter unterliegen strengen Zuchtauflagen.

Verantwortungsbewusstsein.
Professionellen Züchtern liegt in erster Linie das Wohl ihrer Hunde am Herzen. Deswegen ist es ihnen wichtig, zu wissen, in wessen Hände sie die Zukunft ihrer Welpen legen. Persönliche Fragen über die Vorlieben der Rasse, Lebensumstände des Interessenten etc. sollten deshalb nicht abschrecken!

Isabel Finsterwalder
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11.2.2010 10:01