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14.2.2010 09:40

Pointner freut sich mit Schlierenzauer:
Bronze auch Dienst an der Gesamtmission

  • "Gut, dass man sieht, wir sind keine Außerirdischen"
  • Springer-Chef-Coach: "Erwartung ist riesengroß"

Auch der Cheftrainer der ÖSV-Springer hatte allen Grund zur Freude. Die erste ÖOC-Medaille durch Gregor Schlierenzauer am ersten Wettkampftag der Olympischen Winterspiele in Vancouver und Whistler ist für Alexander Pointner auch eine Art Befreiungsschlag für die gesamte ÖOC-Equipe. "Wir können stolz sein, dass wir das Fass aufgemacht haben. Es wird nicht nur uns leichter fallen bei den nächsten Bewerben, sondern auch allen anderen", sagte Pointner.

Der vierfache Familienvater freute sich auch für Schlierenzauer selbst. "Er hat sicher nicht Gold oder Silber verloren, sondern Bronze gewonnen", ist er überzeugt. Die nur eineinhalb Punkte Rückstand auf Silbermedaillengewinner Adam Malysz spielen auch für ihn keine Rolle.

"Das ist menschlich"
Die große Aufgabe Olympia, und das erstmals in seiner noch jungen Sportlerkarriere, hatte auch dem 32-fachen Weltcupsieger Schlierenzauer zugesetzt. Ein Thomas Morgenstern, der im Training bester Österreicher und einer der Top-Favoriten gewesen war, hatte etwas zu viel gewollt. "Das ist menschlich. Gut, dass man mal sieht, dass wir auch keine Außerirdischen sind. Wir müssen uns auch alles hart erarbeiten. Wir sind mit einem Erfolgsteam nach Vancouver gereist, die Erwartungshaltung ist riesengroß", erklärt der Cheftrainer.

Es sei aber eben nicht so, dass man einfach nur starten und Siege oder Podiumsplätze nur zum Abholen bereit liegen. "Da steckt knallharte Arbeit dahinter."

Für die Großschanzenbewerbe werden die Karten neu gemischt, dass ein Simon Ammann nun wie 2002 einen Lauf kriegen könnte und auch das zweite Einzel-Gold holt, könne man nicht automatisch voraussetzen. "Ob man drei Goldmedaillen oder zwei hat wie Thomas Morgenstern, spielt keine Rolle."

(apa/red)

14.2.2010 09:40
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