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11.2.2010 11:22

"Snowboard-Sorgenkind" pausiert noch: Schairer kämpft um seinen Olympia-Start

  • Vorarlberger nach Rippenbrüchen noch nicht fit
  • PLUS: Sigi Grabner endlich wieder ohne Gips

Auch Österreichs Snowboard-Sorgenkind Markus Schairer ist schon nach Vancouver gekommen, auf ein Schneetraining hat der Snowboard-Cross-Weltmeister wegen seiner gebrochenen Rippen aber vorerst verzichtet. Der Vorarlberger wird vielmehr weiterhin intensiv ärztlich behandelt, um sein Antreten zu sichern. Schairer wird daher vor dem Wettkampf maximal ein Training absolvieren.

Seine Kollegen mussten wegen des Schneemangels am Cypress Mountain zunächst den beschwerlichen Weg ins 120 Kilometer entfernte Whistler auf sich nehmen, um dort wenigstens auf einem 30 Sekunden langen Stück üben zu können. Wegen des miserablen Wetters legten Mario Fuchs, Lukas Grüner sowie das ÖSV-Damentrio Manuela Riegler, Doresia Krings und Maria Ramberger aber ein Trockentraining ein.

Die drei offiziellen Trainings auf dem Kurs in Cypress sind vom Freitag bis Sonntag geplant, Schairer wird voraussichtlich nur das letzte absolvieren. Die Crosser sind die ersten Snowboarder, die bei den Vancouver-Spielen um Medaillen fahren. "Max ist alles andere als hundertprozentig fit. Aber bei Olympia steckt man vieles weg, ich traue ihm einen Start auf jeden Fall zu", sagte ÖSV-Trainer Marco Axmann.

Zuversicht bei Ärzten
Schairer wird von ÖSV-Arzt Christian Michlmayer betreut. "Ich glaube schon, dass er einsatzfähig sein wird", sagte dessen Kollege Dr. Anton Wicker. Der langjährige Olympia-Arzt ist überzeugt: "Die gebrochenen und angeknacksten Rippen sind nicht das Problem, sondern eher die Schmerzen. Aber Sportler sind im Wettkampf meist so konzentriert, dass sie das dann kaum spüren."

Während Schairer nach seinen bei den X-Games in Aspen erlittenen Rippenbrüchen derzeit mit ärztlicher Hilfe um seine Fitness kämpft, sieht dessen Alpin-Kollege Sigi Grabner endlich Licht am Ende eines langen Tunnels. Der Bronzemedaillen-Gewinner von Turin ist seit einigen Tagen ohne Gips, wird auf ein Schneetraining aber vorerst ebenfalls verzichten, um sein Mitte Dezember gebrochenes Sprunggelenk weiter zu schonen.

(apa/red)

11.2.2010 11:22
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