IOC verschärft den Kampf gegen Doping:
Positive Ergebnisse treffen auch Entourage
- Umfeld der Athleten wird künftig nicht ausgeblendet

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Die Vollversammlung des IOC hat in Vancouver beschlossen, den Kampf gegen Doping weiter zu verschärfen. Künftig soll bei Doping-Vergehen auch die Entourage der positiv getesteten Athleten gesperrt werden. Deshalb soll jeder Sportler zu Beginn einer Saison eine Vereinbarung unterschreiben, in der er seinen Arzt, seinen Betreuer und seinen Manager offenbart. Zur Kontrolle des Athleten-Umfelds rief das IOC eine Kommission ins Leben, die gegen die Hintermänner vorgehen soll.
"Wir müssen noch mehr auf das Umfeld der Athleten schauen, denn da passiert es", sagte der deutsche IOC-Vizepräsident Thomas Bach. Das genaue Erfassen aller Daten soll dem IOC das Vorgehen gegen Pharma-Betrüger, Doping-Systeme und -Netzwerke erleichtern, da die Fäden in vielen Fällen beim gleichen Strippenzieher zusammenlaufen. Die IOC-Maßnahme ist im Einklang mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), welche die Einbeziehung des Athleten-Umfeldes ebenfalls als wichtiges Mittel betrachtet. (apa/red)










