LASK-Fans gehen auf die Barrikaden:
Protest-Aktionen gegen Präsident Reichel
- Leere Fan-Sektoren bei Liga-Spiel gegen Rapid
- Signal der Kurve richtet sich nicht gegen Team

·LASK geht mit Kraft in die Frühjahrssaison
Ex-Magna-Coach wird der
Nachfolger von Hamann
·Causa Hamann landet
wohl vor dem Richter
Ex-LASK-Coach wehrt sich gegen Vorwürfe
·Bundesliga: LASK schmeißt Trainer raus
Matthias Hamann hatte Kritik an Transfers geübt
Dem LASK steht in puncto Fans weiteres Ungemach ins Haus. Die "aktiven LASK-Fanclubs" kündigten für das erste Liga-Spiel des Jahres gegen Rapid Protestaktionen gegen die Clubführung an. Unter dem Namen "Alles für den LASK" will man in der ersten Hälfte den Rängen fernbleiben und so ein Zeichen gegen die Politik von Präsident Peter-Michael Reichel setzen.
Koordinator Kevin Dinges bezeichnete das geplante Vorgehen als "konstruktive Protestaktion", die den eigenen Standpunkt "friedlich aber bestimmt kundtun" solle.
In der zweiten Hälfte sollen "wie üblich diverse Botschaften der einzelnen Fanclubs präsentiert und die Mannschaft energisch akustisch unterstützt" werden, Fanclubtransparente am Zaun soll es aber keine geben. Dinges wies darauf hin, "dass sich diese Protestaktion keinesfalls gegen die Mannschaft, sondern ausschließlich gegen die vielen fragwürdigen Entscheidungen des Herrn Reichel richtet".
(apa/red)
