Neuseeland ist ein Paradies für Kühe: Menschen sind mittlerweile in der Unterzahl

  • 5,8 Millionen Rindern und nur 4,3 Millionen Einwohner
  • Grund: Milchwirtschaft bringt Bauern viel Geld ein

Jahrzehntelang mussten sich Neuseeländer Witze über ihre riesigen Schafherden anhören. Inzwischen gibt ein weiteres Nutztier, das zahlenmäßig den Menschen überlegen ist: die Kuh. Nach Angaben der Statistikbehörde gab es Ende 2009 die Rekordzahl von 5,8 Millionen Rindern und damit deutlich mehr als die 4,3 Millionen Einwohner. Das entspricht einem Zuwachs um 76 Prozent seit 1989. Bauern können mit Milchwirtschaft mehr Geld verdienen.

Bei Schafen ist der Trend gegenläufig: Blökten 1982 noch 70 Millionen auf den Weiden, waren es im vergangenen Jahr nur noch 32 Millionen. Trotzdem ist es eher unwahrscheinlich, dass sich Neuseeländer bei Auslandsreisen künftig keine Sticheleien wegen ihrer Schafe anhören müssen. Besonders Australier nehmen ihre Nachbarn gerne aufs Korn.

(apa/red)

9.2.2010 11:18
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