Sonntag, 14. Februar 2010

"Rede zur Wiederkandidatur": Fischer startet am 23. März in den Wahlkampf

  • Präsident glaubt nicht an "grauslichen" Wahlkampf
  • FPÖ hat bereits einen Gegenkandidaten angekündigt

Bundespräsident Fischer will ab 23. März intensiv für seine Wiederwahl werben. An diesem Tag soll "mit einer Rede zur Wiederkandidatur" der Wahlkampf-Auftakt stattfinden. "Dann sind knapp fünf Wochen Zeit für die Phase einer intensiven Wahlwerbung", sagt er. Über die Zahl der Gegenkandidaten will sich der Präsident keine Gedanken machen.

"Es gibt ein Kriterium, und zwar 6.000 Unterschriften." Da die FPÖ bereits eine Kandidatur angekündigt hat, "ist die Gefahr, dass es keinen Gegenkandidaten gibt, vorbei". Nun ist gerade die FPÖ nicht für eine feine Klinge bekannt. Fürchtet Fischer einen "grauslichen" Wahlkampf, wie es Wiens Bürgermeister Häupl ausdrückte? Die Bevölkerung wolle einen Bundespräsidenten, der auch "im Stil die Anforderungen des Amtes erfüllt", meint er dazu. "Ein ,grauslicher' Wahlkampf würde einem Kandidaten wahrscheinlich mehr schaden als nutzen."

"Firmen, Institutionen, und Einzelpersonen" sollen ihn unterstützen. Auch Fundraising-Veranstaltungen sind geplant. Die Wahlkampffinanzen will er offenlegen, wenn sich alle Kandidaten darauf einigen: "Ich glaube, dass das sinnvoll wäre." Und zwar nach den derzeit geltenden Richtlinien für die Parteien, wonach Spenden ab 7.260 Euro an den Rechnungshof-Präsidenten gemeldet werden.

Klare Worte findet Fischer zur Asyldebatte: "Nicht jeder Asylwerber ist ein Krimineller. Diesen Satz möchte ich nicht nur aussprechen, sondern auch verteidigen", stellte das Staatsoberhaupt fest. Fischer betonte, dass das Asylrecht zu den Menschenrechten gehöre. Möglicher Missbrauch müsse bekämpft werden, "aber das darf nicht dazu führen, dass alle Asylwerber unter einen Generalverdacht gestellt werden."

(apa/red)

14.2.2010 08:57
Woppo, 16. 02. '10 11:06
Fiedler wäre der einzig Wählbare,Fischer schweigt doch
zu Allem,dabei gibt es Gaunereien und Sumpf wie noch nie,ob Hypo ,Buwog,Usw. und er schweigt,er kann doch nicht immer am Häusl sitzen das er nichts mitkriegt !
sidestep, 14. 02. '10 17:42
Der rote Heinzi
Der rote Heinzi wird der erste BP der 2.Republik werden, der nach seiner Wiederwahl weniger Stimmen haben wird als bei der ersten Wahl. Das wird ihm persönlich zwar "wurscht" sein, weil er weitere sechs Jahre vom dummen Volk ernährt werden wird, aber ein bisschen wirds ihn schon ägern, den "ohne-Rückgrat-Reformvertrag- Unterzeichner-Heinzi" Hoffentlich kandidiert die Frau Barbara Rosenkranz, dann wähle ich sicher diese (als Person) den Strache oder Blau wähle ich nicht mehr!
solarius, 14. 02. '10 20:31
Re: Der rote Heinzi
Sehr richtig, die Barbara Rosenkranz muß kandidieren, denn diese Frau wäre als Bundespräsidentin gerade richtig für unseren Politikersauhaufen, denn was diese Kasperln zusammenbringen oder nicht zusammenbrigen, das ist zum Weinen. Der rote Parteisoldat, der von der Wiege bis jetzt noch nie etwas anderes gemacht hat, als in die rote Hose, der gehört weg, aber ohne fette Pension.
solarius, 14. 02. '10 16:57
Unnötig
Wir brauchen in Österreich dieses Relikt eines BP nicht mehr, denn so wie der agiert hat, ist zum Kotzen. Ein strammer SPÖ-Soldat, der die Bürger ignoriert und sein Volk verrät und verkauft, ist ein Schädling. die zig Millionen Steuergeld könnten besser angelegt werden, weil die Gschäfterln vom BP macht der Hausmeister der Hofburg gratis mit. Wie hat Kresiky schon gesagt, immer wenns brenzlig wird, verschwindet der Heinzi im WC, sprich hat die Hose voll. Wenn der Fischer einen Anstand hätte, würde er sich in die Pension verabschieden und mit 1500 im Monat auskommen, denn mehr hat er auch nicht verdient.