Polit-Gurke Sarah Palin mit nächstem Faux-
Pas: Stichwörter auf die Hand geschmiert
- "Spickzettel" bei einer Rede vor über 1.000 Gästen
- Reiht sich in konservative "Tea-Party-Bewegung" ein

Zum-Glück-nicht-US-
Vizepräsidentin Sarah Palin hat sich mal wieder einen dicken Faux-Pas geleistet. Bei einer Rede vor über 1.000 Gästen schaffte sie es wohl nicht, sich den Text zu merken. Daher griff die Republikanerin zu altbewährten Schulmethoden und schmierte sich einige Stichwörter auf die Hand.
Beim Kongress der streng-konservativen "Tea-Party-Bewegung", die Präsident Barack Obama zu Fall bringen will, war Palin Hauptrednerin und attackierte das Staatsoberhaupt. Seine Politik gefährde die Sicherheit Amerikas, seine Außenpolitik sei gescheitert. "Wir brauchen einen Oberkommandierenden und keinen Rechtsprofessor, der uns Lehren erteilt", sagte sie. Und das mithilfe ihrer Gedächtnishilfe.
Die "Tea Party"-Bewegung gewinnt vor allem angesichts der Kongresswahlen im November immer mehr an Bedeutung. So unterstützte sie erfolgreich den Republikaner Scott Brown bei der jüngsten Senatswahl in Massachusetts, der den Demokraten eine schwere Schlappe zufügte. Durch seinen Wahlsieg haben die Demokraten ihre wichtige strategische Mehrheit im Senat verloren.
Der Name der Bewegung geht zurück auf die Bostoner "Tea Party" von 1773. Siedler der neuen Welt lehnten sich damals gegen Steuerpläne ihrer britischen Kolonialherren auf. Aus Protest gegen die britische Herrschaft warfen die Revolutionäre Teeladungen ins Hafenbecken.
(apa/red)










