ÖVP will Meinung der Eberauer anerkennen:
Ergebnis der Volksbefragung wohl bindend
- Josef Pröll schließt sich jetzt der Meinung der SPÖ an
- Fekter und Darabos sollen nun Standortfrage klären
·Drittes Asylzentrum offenbar vom Tisch
Kein Ort will für Eberau
in die Bresche springen
·Innenministerium
hat Ärger in Eberau
Mitarbeiter sollen die Bürger dort "bedrängen"
·Eberau? 'Symbol für Unfähigkeit der Politik'
VIDEO: Top-Journalisten zu Debatte um Asylheim

Die Volksabstimmung der Eberauer über die Errichtung eines Asyl-Erstaufnahmezentrums in der burgenländischen Gemeinde dürfte bindenden Charakter haben. Die SPÖ fordert dies schon seit langem, nun schließt sich auch ÖVP-Obmann Pröll im Wesentlichen dieser Position an: Es werde keine Handlungen im Zusammenhang mit einem Asyl-Erstaufnahmezentrum gegen die Bevölkerung geben, erklärte der Vizekanzler.
Pröll meinte weiters: "Das heißt, dass wir die Meinung der Bevölkerung von Eberau, die am 21. Feber zur Volksbefragung gerufen ist, auch respektieren werden." Dies habe er in einem Telefongespräch mit dem burgenländischen Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl deutlich gemacht, berichtete Pröll. Es liege nun an Innenministerin Fekter und Verteidigungsminister Darabos, die Standortfrage gemeinsam zu klären.
(apa/red)
