Zwei Belgier von Lawine in Vorarlberg verschüttet: Eine Person bisher tot geborgen
- Suche nach dem zweiten Verschütteten eingestellt
- Beide führten zehnköpfige belgische Jugendgruppe an

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Bei einem Lawinenabgang im Kleinwalsertal (Bezirk Bregenz) sind zwei Personen verschüttet worden. Die Rettungsmannschaften konnten einen Belgier nur noch tot aus den Schneemassen bergen, die Suche nach dem zweiten Verschütteten, ebenfalls ein Belgier, musste wegen Lawinengefahr abgebrochen werden.
Eine rund zehnköpfige belgische Jugendgruppe ist in den Westhang des Fellhorns bei Riezlern eingefahren. Dabei wurden die beiden erwachsenen Anführer der Gruppe von einer Lawine erfasst und in die Tiefe gerissen. Die alarmierten Rettungsmannschaften zogen einen Verschütteten tot aus dem Schnee, während die Suche nach dem zweiten Opfer eingestellt werden musste.
Aufgrund einer Nebelbank in Riezlern (Kleinwalsertal) konnte die Lawinenkommission den erforderlichen Helikopter-Flug zur Erkundung der Lage vorerst nicht durchführen, erklärte Bürgermeister Werner Strohmaier. Oberhalb des Lawinenanrisses hängt zudem noch ein mächtiges Schneebrett. Bevor die Suche nach dem 54-jährigen Verschütteten fortgesetzt werden könne, müsse die Gefahrensituation eindeutig beurteilt werden.
(apa/red)
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