Rauferei an Wiener Kreuzung: Autofahrer wirde von Fußgänger mit Pistole bedroht!
- Streit um Vollbremsung an roter Ampel ist eskaliert
- Rabiater Fußgänger vorübergehend festgenommen
Fußgänger und Autofahrer - das ist in Wien mitunter ein heikles Thema. Jetzt ist ein Streit zwischen einem Fahrer, der wegen eines Fußgängers eine Vollbremsung hinlegen musste, eskaliert. Er bekam von seinem Kontrahenten eine Pistole an den Kopf gehalten. Die Polizei schritt ein, nahm den Mann vorübergehend fest und stellte die Waffe - die sich als Gaspistole entpuppte - sicher.
Zu dem Vorfall kam es an der ampelgeregelten Kreuzung Niederhofstraße-Grieshofgasse. Der 31-Jährige soll bei "Rot" versucht haben, die Fahrbahn zu überqueren, ein um zwei Jahre jüngerer Autofahrer musste scharf abbremsen, um den Mann nicht zu rammen. Der Fußgänger soll daraufhin den Fahrzeuglenker beschimpft haben, der stieg aus und bekam nach eigenen Angaben die Waffe an den Kopf gehalten. Dann wurde gerauft, was dem 29-Jährigen durch einen Hieb mit der Gaspistole eine Beule und Schürfwunden am Kopf eintrug.
Die Polizei wurde von der Frau des Autofahrers alarmiert, die Beamten nahmen den 31-Jährigen wegen Körperverletzung und gefährlicher Drohung vorübergehend fest. Bei der Einvernahme bestritt der Mann alle Vorwürfe. Über ihn wurde ein vorläufiges Waffenverbot verhängt.
(apa/red)
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