Freitag, 12. Februar 2010

Es gibt fast 8.000 "neue" Österreicher:
So wenig Einbürgerungen wie vor 20 Jahren

  • 2009: 22 Prozent weniger als noch im Jahr davor
  • Gründe: Strengere Regeln und weniger Zuwanderer

Die Zahl der Einbürgerungen hat im Jahr 2009 den niedrigsten Wert seit 20 Jahren erreicht. Das geht aus den aktuellen Daten der Statistik Austria hervor. Im Vorjahr wurde 7.990 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen und damit um 22,2 Prozent weniger als im Jahr 2008 (10.268). Dies ist der sechste Rückgang in Folge seit dem Rekordjahr 2003 (45.112 Einbürgerungen).

Zurückzuführen ist dies einerseits auf strengere Voraussetzungen ab 2006, andererseits auf die sinkende Zahl an Zuwanderern ab 1993, meldet die Statistik Austria. Weniger Einwanderungsbescheide wurden 2009 in allen Bundesländern ausgestellt - die relativ stärkste Abnahme gegenüber dem Jahr davor verzeichnete Vorarlberg mit -37,5 Prozent auf 425. Darauf folgen die Steiermark (-30,8 Prozent auf 557), Kärnten (-25,3 Prozent auf 319), Wien (-24,5 Prozent auf 2.855) und Niederösterreich (-22,5 Prozent auf 1.202). Unter dem Bundesdurchschnitt lag man in Tirol (-21,0 Prozent auf 632), Salzburg (-11,6 Prozent auf 518), Oberösterreich (-9,9 Prozent auf 1.313) und dem Burgenland (-7,6 Prozent auf 157).

Die meisten neuen Staatsbürger kommen aus dem mittlerweile nicht mehr gemeinsam existierenden Staatenbund Serbien und Montenegro mit zusammen 2.003 Personen, das sind 25,1 Prozent aller Eingebürgerten. Aus Bosnien und Herzegowina kamen 1.457 (18,2 Prozent), aus der Türkei 1.242 (15,5 Prozent) und aus Kroatien 440 (5,5 Prozent) neue Österreicher.

Knapp zwei von fünf der eingebürgerten Personen wurden bereits in Österreich geboren (3.065 oder 38,4 Prozent). Beim Großteil der Neo-Österreicher handelt es sich um junge Leute: Drei Fünftel (4.948 oder 61,9 Prozent) waren unter 30 Jahre alt. 2.669 oder 33,4 Prozent aller Eingebürgerten waren sogar jünger als 15 Jahre.

(apa/red)

12.2.2010 13:01
MyHomebound, 13. 02. '10 10:34
8000 und noch mehr zuviel
Fireblad: Muß Ihnen leider recht geben, aber da in Östereich ja fast schon JEDER - der ein bisserl ballschupfen oder singen kann - Österreicher wird - wen wunderts. Nachdem es A. Netrebko bis heute NICHT der Mühe Wert findet DEUTSCH zu sprechen oder zu können (?), wie so manche rasch "eingebürgerte" Sportlerin, man aber von Zuwanderern aus dem tiefsten Anatolien Deutschssprachigkeit verlangt...frage ich mich schon, was sich Österreich noch alles gefallen läßt. Welche Leute sitzen an den "HEBELN der Macht", welche solches von heut auf morgen ermöglichen...
solarius, 13. 02. '10 08:30
Zu viel
8000 neue Schmarotzer, die nur um der üppigen Grundsicherung und den Transferzahlungen zu uns kommen, sind noch immer zu viel. Dazu kommen die zig tausenden Illegalen, die durch die Blöd- und Blindheit unserer Politdepperln ungestraft durch unser Land ziehen, einbrechen und drogendealen und nicht mal verfolgt werden dürfen, weil wir ja so reich sind, das ist eine Frechheit und es gehört der Staat zur Verantwortung gezogen. Wir zahlen Steuern und der Staat bzw. dessen Handlanger, die Politiker, haben in unserem Interesse und nicht im Interesse der Sozialschmarotzer zu handeln. Die von uns gewählten handeln und regieren schon lange gegen das Volk. Wie lange werden sich die Bürger das noch gefallen lassen, der Volksaufstand ist schon sehr nahe.
fireblad, 13. 02. '10 07:17
hmmmm
8 tausend neue österreicher die nicht mal deutsch können,ich kann mich vor lauter lachen schon nicht mehr halten,unsere regierung ist doch wirklich schon das kasperlhaus der nation.
lauter deppn.
hc-fan, 12. 02. '10 15:09
8.000 "neue" Österreicher??
8000 zu viel!!!
Vasant, 12. 02. '10 14:24
Wen wunderts ...
nachdem der Anstieg bei Illegalen und Verbrechern aus
dem Osten enorm steigt und diese hier ohne natürlich
ohne einer Aufenthaltsgenehmigung verweilen bzw. auch
daher keine Einbürgerung erhalten sehe ich die Aussage
"So wenig Einbürgerungen wie vor 20 Jahren" eher mit einem shmunzeln und grinsen;)

Da will man einerseits die Bevölkerung positiv stimmen,
obwohl jeder Blinde sieht, dass bei unserer Zuwanderung
und Integration aber gar nichts richtig gemacht wird.

Gibt es auch so wenig Verbrechen wie vor 20 Jahren?
Müßte dann ja auch eine logische Antwort sein;)

Meine Meinung!
sidestep, 12. 02. '10 13:30
Ein Prüfung wäre notwendig
Wäre nur noch zu prüfen, wie viele Russen auf einen Antrag aus Kärnten neu als Staatsbürger aufgenommen worden sind und vor allem ob es auf Grund dieser Einbürgerungen für eine Partei in Kärnten, die diese österreichische Staatsbürgerschaft als "Part of the Game" sieht, finanzielle Vorteile gegeben hat. Kann es sein, dass auf Grund dieser Anträge aus Kärnten es von 7.790 neuen "Österreichern, 7789 neue (Russen-)Österreicher gibt, ha, ha, ha?
Vasant, 12. 02. '10 14:27
Re: Ein Prüfung wäre notwendig
Und du glaubst echt, dass dies nur in Kärnten und "nur"
beim BZÖ - FPK oder wie dich sich jetzt auch immer
nennen so ist? Glaubst nicht auch, dass SPÖ und ÖVP
solche tollen und echt wichtigen "Vereinbarungen" treffen?

Ich will ja keinem was unterstellen, aber wie man sieht ist
doch in der Politik echt alles möglich ... mehr noch als im
Lotto;) Wobei im Lotto gewinnen oft wirklich hart und
schwer (bisher) arbeitende Menschen ... in der Politik?
Richtig, da kriegst auch viel Geld wennst nichts kannst!
Ich will hier nicht wieder einen Kanzler als Beispiel
nennen;)