S-Bahn-Wagen löste sich in Wien von Lok:
150 Passagiere ahnungslos eingesperrt
- Hinterer blieb automatisch auf den Schienen stehen
- ÖBB: Entkoppelung unklar, Fahrgäste nie gefährdet

Eine Schnellbahngarnitur hat sich in Wien während der Fahrt zwischen den Haltestellen Rennweg und Südbahnhof entkoppelt. Daraufhin ist der hintere Wagen automatisch auf den Schienen stehen geblieben, sagte ein ÖBB-Sprecher. Etwa 150 Passagiere saßen für etwa 15 Minuten ahnungslos im verschlossenen Abteil fest. Gefahr habe für die Insassen nicht bestanden, betonte man bei der Bahn. Die Ursache war am Mittwochnachmittag noch unklar.
Während der hintere Wagen auf der Strecke stand, wurde der vordere Teil vom Lokführer zum Südbahnhof gebracht. Danach fuhr er zurück, holte gegen 17.00 Uhr auch den zweiten Teil und brachte ihn zum Südbahnhof, erklärte der ÖBB-Sprecher. Die Passagiere wurden bei der Rückkehr des Triebwagens vom Zugbegleiter informiert.
Die Fahrgäste seien in dem verlassenen Abteil nicht von anderen Zügen auf der Strecke gefährdet gewesen. Die Strecke sei automatisch gesperrt gewesen. Solange ein Zug den Blockabschnitt nicht verlässt, bleibt die Strecke auf einer Länge von 700 bis 800 Metern rot ausgeleuchtet, erklärte der Sprecher.
Der Vorfall ereignete sich um 16.20 Uhr, als die Schnellbahngarnitur gerade in Richtung Meidling unterwegs war. Warum die Entkoppelung erfolgte, wurde noch untersucht. (apa/red)
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