Steirerin nach Skiunfall verstorben:
Frau auf nächtlicher Piste schwer gestürzt
- Unfall im Jänner: In Dunkelheit Seil übersehen
- 45-Jährige erlag ihren Kopf- und Wirbelverletzungen

Jene Skifahrerin, die am 30. Jänner bei einer nächtlichen Abfahrt vom Hauser Kaibling schwer verletzt worden ist, ist nun nach Angaben der Polizei gestorben. Die 45-Jährige hatte in der Dunkelheit ein Seil übersehen, das ein Pistengerät gespannt hatte. Bei dem Unfall hatte die Frau schwerste Wirbel- und Kopfverletzungen erlitten.
Die Skifahrerin aus Lassing wollte in der Nacht gemeinsam mit vier Bekannten nach einem Hüttenbesuch auf der sogenannten Brenner Abfahrt am Hauser Kaibling (Bezirk Liezen) in Richtung Tal fahren. Dabei übersah sie das Sicherungsseil zwischen Pistengerät und Stütze und fuhr in das Stahlseil. Sie wurde ins Krankenhaus Schladming gebracht, wo sie nun ihren schweren Verletzungen erlegen ist.
Diskussion um Nachtfahrverbot
Der Unfall hatte erneut zu einer Diskussion um ein Nachtfahrverbot auf den Pisten geführt. Peter Lackner, Fachgruppengeschäftsführer der steirischen Seilbahnen-Betreiber, erklärte, dass bisher die jeweiligen Gemeinden Verordnungen erlassen mussten, um ein Verbot auch rechtlich vollziehen zu können. Doch oftmals stünden die Bürgermeister in Konflikt mit den Interessen der Gastronomen, weshalb eine landesweite Lösung angestrebt werden müsse, so Lackner. Bisher gibt es Verbote für bestimmte Korridore auf dem Präbichl, in Mariazell, im Lachtal und am Kreischberg.
(apa/red)
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