Lebensgefährten der Mutter umgebracht:
20-Jähriger schlägt wegen Streit um Bier zu
- Wien-Penzing: Opfer mit einem Axthieb umgebracht
- Täter geständig. Tatwaffe wurde im Keller gefunden

Im Zuge eines Streits um das letzte Bier hat ein 20-jähriger Mann in Wien-Penzing mit einer Axt den 34-jährigen Lebensgefährten seiner Mutter erschlagen. Die Tatwaffe wurde im Zuge eines Lokalaugenscheins im Keller der Gemeindebau-Wohnung der 53-jährigen Frau sichergestellt, erklärte eine Polizeisprecherin.
Die beiden Männer waren nach einer durchzechten Nacht stark angetrunken: Gegen 4.00 Uhr früh führte dann die Frage, wer das letzte Bier ausgetrunken hatte, in den Räumlichkeiten in der Penzinger Straße zum Streit: Der geständige Bursche gab an, zur Axt neben dem Holzofen im Wohnzimmer gegriffen und dem 34-Jährigen damit einen Hieb auf den Kopf versetzt zu haben.
Der Verdächtige erklärte, er habe sich nur zur Wehr gesetzt: Der 34-Jährige soll ihn während der Auseinandersetzung gewürgt haben. Die Frau befand sich während des Streits in der Küche: Sie hörte einen dumpfen Knall und fand daraufhin ihren Freund tot am Boden des Wohnzimmers liegend. Ihr Sohn flüchtete - er kehrte aber gegen 6.00 Uhr in die Wohnung zurück und ließ sich von der Polizei widerstandslos festnehmen.
Der Mann gab vorerst an, die Mordwaffe weggeworfen zu haben - bei einer gemeinsamen Suche von Polizei sowie dem mutmaßlichen Täter fand man die Axt schließlich im Keller des Hauses. In der Familie soll es des Öfteren zu Auseinandersetzungen gekommen sein; vor allem der Getötete soll im alkoholisierten Zustand aggressiv geworden sein - auch gegen seine Lebensgefährtin.
(apa/red)










