Mittwoch, 3. Februar 2010

ÖVP-General über das Superwahljahr 2010:
Strategische Ausgangslage "keine einfache"

  • Kaltenegger schließt Hofburg-Kandidaten nicht aus
  • NEWS: Regiert Schwarz-Blau bald die Steiermark?

Die strategische Ausgangslage der ÖVP für das Superwahljahr 2010, besonders bei den Landtagswahlen in Wien und im Burgenland, bezeichnet ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger im Gespräch mit NEWS als „keine einfache.” Lediglich in der Steiermark sehe es für die ÖVP deutlich besser aus.

Während sich der VP-General in der steirischen Landeshauptmannfrage gegenüber NEWS noch vornehm zurückhält, kommen aus der Steiermark selbst bereits deutliche Töne: Ex-ÖVP-Landesrat Gerhard Hirschmann erklärt in der jüngsten NEWS-Ausgabe, Steiermarks VP-Chef Hermann Schützenhöfer müsse nach der Landtagswahl „auf jeden Fall” in einem Pakt mit der FPÖ den Landeshauptmann-Sessel erobern und solcherart SPÖ-Chef Franz Voves entmachten.

Was die Bundespräsidenten-Wahl im April angeht, sieht VP-General Kaltenegger „keine Mehrheit” in seiner Partei für einen eigenen Kandidaten. Aber: Sollte sich sonst „eine bürgerliche Alternative” zu Amtsinhaber Heinz Fischer auftun, etwa dass jemand Ex-Rechnungshofpräsident Franz Fiedler ins Rennen schicke, könnte die ÖVP sehr wohl mit einer Wahlempfehlung für Fiedler, der auch VP-Akademikerbund-Chef ist, reagieren, so Kaltenegger: „Sollte es so eine Option geben, werden wir das wie alles andere auch prüfen. Möglich ist es.”

Mehr dazu gibt es im NEWS 05/10

3.2.2010 14:32