ÖVP-General über das Superwahljahr 2010:
Strategische Ausgangslage "keine einfache"
- Kaltenegger schließt Hofburg-Kandidaten nicht aus
- NEWS: Regiert Schwarz-Blau bald die Steiermark?
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Die strategische Ausgangslage der ÖVP für das Superwahljahr 2010, besonders bei den Landtagswahlen in Wien und im Burgenland, bezeichnet ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger im Gespräch mit NEWS als keine einfache. Lediglich in der Steiermark sehe es für die ÖVP deutlich besser aus.
Während sich der VP-General in der steirischen Landeshauptmannfrage gegenüber NEWS noch vornehm zurückhält, kommen aus der Steiermark selbst bereits deutliche Töne: Ex-ÖVP-Landesrat Gerhard Hirschmann erklärt in der jüngsten NEWS-Ausgabe, Steiermarks VP-Chef Hermann Schützenhöfer müsse nach der Landtagswahl auf jeden Fall in einem Pakt mit der FPÖ den Landeshauptmann-Sessel erobern und solcherart SPÖ-Chef Franz Voves entmachten.
Was die Bundespräsidenten-Wahl im April angeht, sieht VP-General Kaltenegger keine Mehrheit in seiner Partei für einen eigenen Kandidaten. Aber: Sollte sich sonst eine bürgerliche Alternative zu Amtsinhaber Heinz Fischer auftun, etwa dass jemand Ex-Rechnungshofpräsident Franz Fiedler ins Rennen schicke, könnte die ÖVP sehr wohl mit einer Wahlempfehlung für Fiedler, der auch VP-Akademikerbund-Chef ist, reagieren, so Kaltenegger: Sollte es so eine Option geben, werden wir das wie alles andere auch prüfen. Möglich ist es.
Mehr dazu gibt es im NEWS 05/10
