Mittwoch, 3. Februar 2010

Bei Anklage wegen fahrlässiger Tötung:
Michael Jackson Leibarzt will sich stellen

  • Seine Schuld am "King of Pop" bestreitet er weiterhin
  • Noch keine Information, wann Anklage erhoben wird

Der frühere Leibarzt des verstorbenen Popstars Michael Jackson, Conrad Murray, ist nach Angaben seines Anwalts bereit, sich der Polizei zu stellen. Murray werde sich stellen, wenn die Staatsanwaltschaft Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhebe, sagte sein Anwalt Ed Chernoff der Tageszeitung "Los Angeles Times". Er habe allerdings derzeit keine Informationen darüber, dass eine solche Anklage noch diese Woche erhoben werde.

Murray und sein Anwalt hielten sich in Los Angeles auf, wo das für den Fall Jackson zuständige Gericht sitzt. Der Arzt war laut Chernoff aus privaten Gründen dort und führte außerdem Gespräche mit seinen Rechtsberatern. Murray steht bei den Ermittlungen zum Tod Jacksons im Mittelpunkt.

Der Star war am 25. Juni an einem Herzstillstand gestorben, der durch das Narkosemittel Propofol verursacht wurde. Murray hatte nach Justizinformationen ausgesagt, dem Sänger das Mittel auf dessen ausdrücklichen Wunsch als Schlafmittel verabreicht zu haben. Eine Schuld am Tod des 50-Jährigen bestreitet er.

(apa/red)

3.2.2010 14:30
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