Neuer Bilanzskandal bei einer Landesbank:
Hat Hypo NÖ Lehman-Verluste vertuscht?
- profil: 10 Mio. sollen aus Büchern verschwunden sein
- Hypo Investmentbank weist die Vorwürfe zurück

·Der Millionen-Thriller
bei der Kärntner Hypo
NEWS: Austria Kärnten
bekam Sponsorgeld nie
·VIDEO: Kurt Kuch über den Hypo-Thriller
Keine Belege für 5 Mio. in
Austria Kärnten-Büchern
·Was hat Fußball mit
Banken-Affäre zu tun?
Verdacht auf dubiosen
Deal um die Hypo Arena
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner neuen Ausgabe berichtet, steht der Vorstand der landeseigenen Hypo Investmentbank AG im Verdacht, Spekulationsverluste in der Größenordnung von knapp unter zehn Millionen Euro über ein Liechtensteiner Vehikel aus den eigenen Büchern verschoben zu haben.
Demnach sollen Papiere der 2008 kollabierten US-Investmentbank Lehman Brothers über Liechtenstein zu einem fiktiven Preis an eine andere Bank verkauft worden sein. Im Gegenzug soll die Hypo Anleihen dieser Bank zu einem unterdurchschnittlichen Zinssatz gezeichnet haben. Der Effekt laut "profil": Die Hypo war die Belastungen aus den Lehman-Geschäften mit einem Schlag los und führt seither Papiere in den Büchern, die aufgrund der schlechten Konditionen gegenüber anderen Veranlagungen rechnerisch zwar einen Zinsverlust bedeuten - aber verteilt auf mehrere Jahre.
Hypo dementiert
Bei der Hypo Investmentbank will man davon nichts wissen: Nach Einschätzung der Bank habe man sich mit der gewählten Bilanzierungsvariante an Gesetze und Standards gehalten, was auch Wirtschaftsprüfer bestätigen würden.
Lesen Sie mehr über den Bilanzskandal im neuen profil!
