Zahlen mit Plastik liegt voll im Trend: Kreditkartenfirma Visa legt noch kräftig zu
- Weltgrößter Anbieter steigert Umsatz um 10 Prozent
- 1,8 Milliarden Kreditkarten sind weltweit im Umlauf
Bezahlen mit der Kreditkarte wird immer beliebter. Der weltgrößte Kreditkarten-Anbieter Visa hat davon profitiert. In seinem ersten Geschäftsquartal (Ende Dezember) stieg der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unterm Strich um ein Drittel auf 763 Millionen Dollar, wie das Unternehmen mitteilte.
"Visas erstes Geschäftsquartal war ein guter Start ins Jahr", sagte Konzernchef Joseph Saunders. Visa-Kunden gaben mit ihren Plastikkarten insgesamt 720 Milliarden Dollar aus - 2,5 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Währungsschwankungen ausgeklammert, lag der Zuwachs sogar noch höher.
In den Portemonnaies auf der ganzen Welt stecken insgesamt 1,8 Milliarden Karten, ein Zuwachs von 5 Prozent. Visas derzeit großer Vorteil gegenüber Wettbewerbern wie etwa American Express: Der Konzern verdient wie auch Mastercard an den Gebühren für die Kartennutzung. Das Risiko unbezahlter Kartenschulden tragen dagegen Banken und Organisationen, die Visa-Karten ausgeben.
Der Umsatz von Visa wuchs um mehr als 10 Prozent auf knapp 2 Milliarden Dollar. Im Gesamtjahr will der Konzern sogar noch einen draufsetzen und um 11 bis 15 Prozent zulegen. Mehr als die Hälfte des Umsatzes soll letztlich als operativer Gewinn übrig bleiben.
(apa/red)
