Donnerstag, 4. Februar 2010

Ob sich der verplichtende Hundeführschein in Wien durchsetzt, wird sich bald entscheiden

  • Bisher: Hundeführschein auf freiwilliger Basis
  • Nun: Volksbefragung entscheidet über Pflichtschein.

In Wien wird derzeit heftig über die Einführung eines Hundeführscheins für sogenannte Kampfhunderassen diskutiert. Bisher war dieser freiwillig. Nach einem Vorfall in NÖ, bei dem ein Kind durch einen Rottweilerbiss getötet wurde, könnte er für Halter bestimmter Rassen aber verpflichtend werden. Eine Volksbefragung (alle Infos unter www.wien.gv.at) wird nun in Wien darüber entscheiden. Und das soll der Hundeführschein bringen:

Prüfung in Theorie und Praxis.
Theoretisch soll das Fachwissen des Halters über das Verhalten von Hunden getestet werden. In der Praxis wird die Souveränität von Halter und Hund in Alltags-, aber auch in kritischen Situationen überprüft. Die Prüfungskosten betragen 25 Euro. Anita Voraberger von der Stadt Wien erklärt: „Zwei Antritte sind erlaubt. Bei Nichtbestehen wird der Hund dem Halter weggenommen und ein Verbot der Haltung eines ‚Kampfhundes‘ ausgesprochen.“

Sollte der verpflichtende Hundeführschein eingeführt werden, betrifft dieser im ersten Schritt Halter folgender Hunderassen:
Rottweiler
Bullterrier
American Staffordshire Terrier
Staffordshire Bullterrier
Tosa
Dogo Argentino
Mastino Napoletano
Mastin Espanol
Fila Brasileiro
Argentinischer Mastiff
Mastiff
Bullmastiff
Pitbull & Bandog- sind beide keine anerkannten FCI Rassen

Isabel Finsterwalder

Lesen Sie im aktuellen NEWS 05/10! mehr über die Argumente für und gegen den Hundeführschein.

4.2.2010 19:57