Frühe Entscheidung: Österreichs Biathlon-
Team für Olympiabewerbe bereits fixiert
- Sumann, Landertinger, Eder und Mesotitsch
- ÖSV-Quartett wird alle fünf Bewerbe bestreiten

Die Aufstellung des österreichischen Biathlon-Teams für die Olympischen Winterspiele in Vancouver/Whistler steht bereits fest. Sollte nichts Unvorhergesehenes passieren, dann wird das Quartett Dominik Landertinger, Christoph Sumann, Simon Eder und Daniel Mesotitsch alle fünf Bewerbe bestreiten.
ÖSV-Sportdirektor Markus Gandler, der selbst nicht zu den Spielen reist, hat mit den Gruppen-Trainern Gösweiner und Alfred Eder die Mannschaft bereits nominiert. Es kommen jene Athleten zum Einsatz, die in dieser Saison Podestplätze erreicht haben und die laut Weltcup-Stand auch für das Massenstart-Rennen qualifiziert sind. Fritz Pinter und Tobias Eberhard sind vorerst Ersatz. "Es wird keiner freiwillig auf einen Bewerb verzichten", erklärte Alfred Eder.
Alle Athleten fit
Beim zweiten Abschnitt des abschließenden Trainingslagers waren alle Athleten fit. Am Montag trainierte erstmals auch Landertinger in Innerrosenau mit, wo das Anlaufen zum Schießplatz und der Schießstand selbst ähnlich wie in Whistler angelegt wurden. "Wenn er jetzt fit bleibt, dann glaube ich nicht, dass ihm die Zwangspause schadet", sagte Gösweiner über den Massenstart-Weltmeister, der erstmals bei Winterspielen antritt.
Alfred Eder absolviert das Abschlusstraining mit seinem Sohn Simon und Eberhard in Hochfilzen. Dass dort die Bedingungen von Whistler nicht nachempfunden wurden, sieht der Salzburger nicht als Nachteil. "Wir haben in Whistler vor dem ersten Bewerb ohnehin fünf bis sechs Tage, um uns darauf einzustellen. Das ist genug Zeit."
(apa/red)










