Samstag, 6. Februar 2010

Fünfter Sieg in nur einer Saison: Simon Ammann gewinnt Springen in Klingenthal

  • Adam Malysz wurde 2., Gregor Schlierenzauer 3.
  • Starke Mannschaft: Loitzl, Zauner & Kofler in Top 6

Simon Ammann hat mit Flügen auf 133 und 134 m das Weltcup-Skispringen in Klingenthal vor dem Polen Adam Malysz sowie Gregor Schlierenzauer gewonnen. Der Schweizer, der bereits Saisonsieg Nummer 5 feierte, baute damit seine Führung im Gesamt-Weltcup auf Schlierenzauer auf 157 Punkte aus.

Hinter Schlierenzauer, der nach Sprüngen auf 129 und 129,5 m zum 50. Mal am Podest stand, landeten mit Wolfgang Loitzl, David Zauner und dem von seinem Sturz gut erholten Tournee-Sieger Andreas Kofler drei weitere ÖSV-Adler auf den Plätzen vier bis sechs. Martin Koch rundete das ausgezeichnete Teamergebnis mit Rang elf ab.

Die FIS-Team-Tour wird heute (Einzel) und Sonntag (Team) in Willingen mit der Olympia-Generalprobe abgeschlossen. Österreich führt in der Teamwertung nun mit 2.840,2 Punkten vor Norwegen (2.809,6) und Finnland (2.610,5).

Ob die ÖSV-Adler, und auch alle anderen Nationen, speziell beim Teambewerb am Sonntag tatsächlich in bester Besetzung antreten werden, ist fraglich. Denn nur kurze Zeit später fliegt das Gros im ungeheuer dichten Terminprogramm der Springer, die im Gegensatz zu Alpinen oder auch Kombinierern, Langläufern und Biathleten noch bis unmittelbar vor den Olympischen Spielen Bewerbe austragen, nach Kanada.

ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner will sich da freilich nicht in die Karten blicken lassen, immerhin stehen für die Siegermannschaft der Team-Tour auch 100.000 Euro Preisgeld auf dem Spiel. Die Konstanz von Simon Ammann und auch das "Aufblühen" von Adam Malysz beunruhigt Pointner allerdings nicht. "Was in eineinhalb Wochen passiert, hat mit dem hier wenig zu tun. Ich habe mit allen meinen Athleten ein sehr gutes Gefühl."

Endklassement 19. Bewerb/Klingenthal in Klingenthal:
1.Simon AmmannSUI263,9 (133,0/134,0)
2.Adam MalyszPOL257,2 (130,5/134,0)
3.Gregor SchlierenzauerAUT245,4 (129,0/129,5)
4.Wolfgang LoitzlAUT241,2 (126,0/130,0)
5.David ZaunerAUT237,3 (126,5/131,5)
6.Andreas KoflerAUT228,8 (118,5/130,0)
7.Anders JacobsenNOR225,2 (121,5/127,0)
8.Robert KranjecSLO223,3 (121,5/127,0)
9.Michael UhrmannGER222,8 (119,0/127,0)
10.Michael NeumayerGER216,2 (124,5/123,5)
11.Martin KochAUT214,0 (121,0/121,0)
12.Fumihisa YumotoJPN213,3 (119,5/124,0)
13.Martin SchmittGER211,1 (123,0/122,5)
14.Jernej DamjanSLO209,8 (126,0/119,5)
15.Jakub JandaCZE205,2 (115,5/122,5)
16.Jan MaturaCZE203,8 (121,5/119,0)
17.Tom HildeNOR202,3 (116,5/123,0)
18.Borek SedlakCZE199,7 (116,0/122,0)
19.Anders BardalNOR199,2 (119,0/122,0)
20.Pascal BodmerGER198,6 (113,5/120,5)
21.Andreas WankGER197,8 (114,5/119,5)
22.Grzegorz MietusPOL196,1 (125,0/115,0)
23.Björn Einar RomörenNOR195,9 (110,5/117,0)
24.Andreas KüttelSUI190,9 (117,0/117,5)
25.Kalle KeituriFIN189,6 (114,5/115,0)
26.Olli MuotkaFIN188,4 (118,5/116,0)
27.Severin FreundGER186,9 (111,0/116,0)
28.Witali SchumbarezUKR186,3 (119,5/115,5)
29.Akira HigashiJPN183,3 (118,5/115,5)
30.Tobias BognerGER178,5 (116,0/112,5)


Nicht im Finale:
34. Stefan Thurnbichler (AUT) 81,6 (111,5)

(apa/red)

6.2.2010 08:29