Kärntner Polit-Chaos geht in nächste Runde:
FPÖ Kärnten will nun doch mit FPK sprechen
- Mölzer, Jannach und Leyroutz im Verhandlungsteam
- FPÖ Kärnten schloss Selbstauflösung zuvor noch aus
·Kärntner Eigentor
von Strache & Scheuch
Umfragen: BZÖ vor der FPK - SPÖ am stärksten
·Wenn die Kärntner Sonne verschwindet...
Über das verlöschende Erbe des Jörg Haider

Die Kärntner FPÖ hat im Rahmen eines Landesparteivorstandes in Villach ein Verhandlungsteam zusammengestellt, das Gespräche über eine etwaige Kooperation auf Landesebene mit den Freiheitlichen in Kärnten (FPK) aufnehmen soll. Dem Team gehören Parteichef Harald Jannach, Parteianwalt Christian Leyroutz und der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer an. "Als erstes wollen wir hören, wie die Vereinbarung zwischen Bundes-FPÖ und FPK aussieht", erklärte Jannach.
Landesobmann Jannach hatte nach dem Zusammenschluss der Bundes-FPÖ mit dem vom Bundes-BZÖ abgespaltenen FPK eine Selbstauflösung der Kärntner Blauen kategorisch abgelehnt. "Wir wollen jetzt wissen, was für die Kärntner FPÖ vorgesehen ist", meinte Jannach. Ein Gesprächstermin für ein erstes Treffen zwischen Bundes-Blauen, Landes-FPÖ und FPK ist noch nicht festgelegt.
Jannach plädierte aber für eine rasche Entscheidung. "Bis Ostern muss klar sein, ob es eine Kooperation mit dem FPK gibt oder nicht", so der Landesparteichef. Der Ausgang der Dreiergespräche ist für Jannach in jedem Fall offen. Sein Verhandlungsteam hat auch kein Mandat für einen Abschluss. Jannach hofft auch auf einen raschen Kärnten-Besuch von FP-Bundeschef Heinz-Christian Strache. Bei den Kärntner Mitgliedern herrsche nämlich nach wie vor "Erklärungsbedarf".
(apa/red)
