Stöger zu Raucherregelung: Mir tut
keiner leid, der den Kompromiss bricht"
- Gesundheitsminister ärgert sich über heimische Wirte
- EU-Raucher-Dossier für Stöger nur "Empfehlungen"
·"Da würde ich in die Ukraine auswandern"
VIDEO-Umfrage: Sollen Raucher ins Gefängnis?
·Totales Rauchverbot und Schauprozesse
UMFRAGE: Was halten
Sie von dem EU-Dossier?
·Gesundheitsminister: "Mir tut kein Wirt leid"
Im EU-Dossier sind laut Stöger nur Empfehlungen
·Wenn ein Streber plötzlich Visionen hat
A. Athanasiadis: Raucher im Visier. Ihre Meinung?
Im Juni läuft die Übergangsregelung aus, bis zu der Wirte in ihren Lokalen mindestens 50 Prozent der Fläche räumlich getrennt Nichtrauchern widmen müssen. Gesundheitsminister Alois Stöger fährt nun in der aktuellen Ausgabe von NEWS schwere Geschütze gegen jene Wirte auf, die säumig sind und eine Ausdehnung der Übergangsfrist für Umbauten fordern.
Die Wirte wollten einen Kompromiss, sie bekamen ihn und nun ist kein Herumlavieren drin, so Stöger im NEWS-Interview. Bleiben die Wirte ignorant, wird es schärfere Maßnahmen geben, dann geht es in Richtung eines kompletten Rauchverbots. Für die Befürchtung der Wirte, die nun fälligen Investitionen könnten sich nicht amortisieren, zeigt der Minister kein Verständnis: Ehrlich gesagt, mir tut kein Wirt leid, der den erzielten Kompromiss bricht.
Im Interview mit NEWS nimmt Stöger auch zu der von ihm mitgetragenen EU-Ratsempfehlung Stellung. Darin wird neben einem völligen Rauchverbot auch die Schaffung von Überwachungs-Sheriffs, Vernaderungs-Hotlines und Schauprozessen gegenüber Promi-Rauchern angeregt Stöger: Es handelt sich hierbei um Empfehlungen, die das Ziel verfolgen, dass weniger Europäer rauchen, und dagegen gibt es ja wohl doch nichts einzuwenden.
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