Freitag, 5. Februar 2010

Rätselraten um tödliche Rottweiler-Attacke:
Ursache für tragisches Unglück bleibt unklar

  • Keine Zeugen. Beide Hunde wurden eingeschläfert
  • Bereits im Jahr 2006 gab es einen "kleinen Vorfall"

Nachdem in in Lassee (Bezirk Gänserndorf) eine nach Angaben der NÖ Sicherheitsdirektion 78-jährige Frau von zwei Rottweilern totgebissen worden ist, blieb der genaue Hergang des tragischen Unfalls unklar. Es gab keine Zeugen. Die Verstorbene wurde zur Beerdigung freigegeben. Die beiden Hunde sind eingeschläfert worden.

Laut Polizei hatten die fünfjährigen Rottweiler-Rüden mit der 78-Jährigen in einem Haus in der Gemeinde im Marchfeld gelebt. Die Tiere gehörten dem 55 Jahre alten Sohn der Frau, der am selben Standort eine Firma betreibt, und sollen demnach auch als Wachhunde gedient haben. Die tödliche Attacke ereignete sich im Innenhof des Anwesens. Der genaue Zeitpunkt blieb unklar.

30-Jährige entdeckte Opfer
Laut Polizei hatte die Frau bis etwa 16.30 Uhr Besuch. Gut zwei Stunden später wurde die 78-Jährige mit zahlreichen Biss- und Kratzspuren am Kopf und am ganzen Körper aufgefunden. Eine 30 Jahre alte Frau wollte die Hunde füttern und entdeckte, als sie die Tür von der Werkstatt zum Innenhof des Anwesens öffnete, das auf dem Boden liegende Opfer. Ein Arzt, der ebenso wie der Arbeitersamariterbund Marchfeld alarmiert wurde, konnte nur mehr den Tod der 78-Jährigen feststellen, teilte "144 - Notruf NÖ" mit.

Als das Opfer aufgefunden wurde, befanden sich die Rottweiler ebenfalls im Innenhof des Anwesens. Sie verhielten sich zu diesem Zeitpunkt nach Polizeiangaben ruhig. Die Tiere wurden eingeschläfert. Den Ermittlern zufolge war es im Jahr 2006 zu einem "kleinen Vorfall" mit einem der beiden Hunde gekommen. Sonst seien keine Auffälligkeiten der Rottweiler bekanntgewesen.

(apa/red)

5.2.2010 09:05
Maika, 07. 02. '10 17:38
An- My homebound-
Sie irren sich gewaltig. Habe mein ganzes Leben und das dauert schon einige Zeit, mit einigen Hunden verbracht.
In der Kindheit mit sogenannten "Wolfshunden" große, starke Tiere, die im elterl. Betrieb auch als Wachhunde gebraucht wurden. Später mit Jagdhunden, Deutscher Drahthaar, auch kein kleines Tier. Ich habe sie alle geliebt und sie mich. Aber die waren nie in der Wohnung oder im Haus, sondern sind Artgerecht gehalten worden, hatten genug zu fressen, genug Bewegung, genug Liebe.
Trotzdem würde ich nie für einen Hund die Hand ins Feuer legen.
Zu der leider verstorbenen Frau: Wieso geht das mit den Hunden jahrelang gut
und plötzlich rasten die Tiere aus. Die Frau war doch ihre Bezugsperson, die hätte absolut tabu sein müssen!
Maika, 06. 02. '10 19:34
JAHRELANG.....
...haben die beiden Rottweiler im Haus der 78 Jährigen Frau gelebt. Einmal 2006 war ein kleiner "Vorfall"
Wie viele Jahre muß ein Mensch Hunde ohne Zwischenfälle halten, um als guter Hundehalter zu gelten???
Ich glaube in dem Fall hat sich die Frau doch bewährt, sonst wäre vielleicht schon früher was passiert.
Oder sind Hunde doch keine "Menschen" mit Verstand,
sondern Tiere mit einem guten Instinkt ausgestattet,
aber dennoch UNBERECHENBAR!!
MyHomebound, 06. 02. '10 22:16
Re: JAHRELANG.....
Hi Maika, Sie haben sicher KEINEN Hund und auch keine nähere Beziehung zu Tieren - nehme ich an. Ich bin mit 3 (DREI !!) Schäferhunden aufgewachsen ... gebissen hat mich als Kind ein Foxterrier - bin trotzdem nicht geschädigt. Und habe durch das Zusammenleben mit den Hunden gelernt, auf das "Mienenspiel" der Tiere zu achten, vorallem bei fremden. Ich kann mit Stoltz sagen, daß ich Rottweiler, Bullterrier und Amerik. Staffs zu meinen Freunden zählen darf und das sind echte Knuddeln....
Wenn wir aufmerksam sind, können wir von den Tieren sher viel lernen...
Justice, 05. 02. '10 13:20
Tragischer Vorfall
Das dies ein furchtbarer Unfall war ist nicht zu bestreiten, jedoch frage ich mich ob manche Leute nur ihre Meinung zu einem bestimmten Thema abgeben wollen, oder sich tatsächlich auch mit diesem Thema auseinandersetzen?! Es gibt tatsächlich kein Tier welches "BÖSE" auf die Welt kommt, wir Menschen richten es zu den sogenannten "BESTIEN" ab. Falsche Erziehung, die falschen Strafen, es gibt viele Wörter dafür. Wenn in den Zeitungen Berichte von Jugendlichen Einbrechern geschrieben werden heißt es ja auch "schlechte Erziehung" oder "sozial schwach". Also warum kann man das nicht endlich auch den Besitzern zum Vorwurf machen und nicht den Tieren selbst? Wie gesagt es ist ein furchtbarer Unfall jedoch in meinen Augen ein "menschliches" Versagen!
trimalcione, 05. 02. '10 18:52
Re: Tragischer Vorfall
wie recht Sie doch haben! Es gibt weder böse Tiere noch Kampfhunde, dies ist eine frei erfundene Bezeichung und bedeutet für mich "Diskriminierung" mancher Rassen!
Wer weiss, welche Fehler bereits beim Abrichten - das der Besitzer angeblich selbst gemacht hat - passiert sind! Ich habe schon ewig Hunde und es ist mir noch nie etwas passiert! Vor Menschen fürchte ich mich heute schon, vor Hunden nicht!
Ferdiburli, 05. 02. '10 10:58
A Hund
is a Hund ...
MyHomebound, 06. 02. '10 14:36
Re: A Hund
oba maunchmoi da bessare Mensch
Ibikus, 05. 02. '10 01:27
Ein tragischer Vorfall...
mit menschlicher Fehleinschätzung. Die Tiere wurden sicher auf Bewachung trainiert, Oma hat dies ignoriert. Ich sehe das fast täglich dass ältere Menschen mit Tieren nicht - oder falsch - umgehen können. Gerade der "Rotti" ist ein Familienhund, der, wenn richtig gehalten, ALLE Familienmitglieder schützt. Ich selbst sass als Kind in der Hundehütte eines "Kettenhundes" eines meiner "Onkeln" am Land, er selbst benötigte einen Holzstab um vom Eingang zum Haus zu gelangen. Das ist KEINE Tierhaltung. Es zeigt aber auch: Es gibt KEINE bösen Hunde, nur böse Menschen.................
milgram, 05. 02. '10 07:00
Re: Ein tragischer Vorfall...
GANZ KLAR: DIE OMA IST SCHULD! VERPASSEN WIR IHR DOCH DEN GELBEN STERN!
milgram, 05. 02. '10 07:48
Re: Ein tragischer Vorfall...
AHA, JETZT WISSEN WIR'S: WER TOTGEBISSEN WIRD IST BÖSE!
Maika, 05. 02. '10 14:26
Re: Ein tragischer Vorfall...
@ibikus Das muß aber ein böser Onkel gewesen sein, wenn ihn sein Hund nur mit einem Holzstab bewaffnet zum Haus gehen ließ, und du warst ein ganz liebes und kein böses Kind, sonst hätte dich der Kettenhund gefressen!
Du hast nur riesengroßes Glück gehabt!!
MyHomebound, 06. 02. '10 14:38
Re: Ein tragischer Vorfall...
Das "Uneinschätzbare" geht leider - zu Lasten der Hunde - am ENDE der LEINE
MyHomebound, 06. 02. '10 14:46
Re: Ein tragischer Vorfall...
Leider halten sich immer mehr Menschen Hunde, weil eben gerade eine Rasse CHIC ist, weil man sie geschenkt bekam, weil die Kinder einen Hund wollten, oder aber um ein gewisses Image zu pflegen. Das alles am Rücken der armen Hunde - im wahrsten Sinn des Wortes. Wenns mit den Tieren nicht mehr geht, ab ins Tierheim oder aussetzen bzw, totprügeln (gabs auch schon). Viele der Vorgenannten haben keinen Bezug zu den Tieren bzw. bemühen sich erst gar nicht die Bedürfnisse (Bewegung, Temperament usw.) der Tiere bzw. deren "Sprache" zu verstehen. Die meisten Attacken resultieren aus einer permanenten UNTERFORDERUNG der Tiere in der Haltung. 1x um den Häuserblock, nur daß man seine Ruhe hat, ist zu wenig. In Verrufe kommen immer nur die Hunde.