LED-Lampen stinken im Preisvergleich ab: Ersparnis muss erst teuer erkauft werden
- Hohe Anschaffungspreise schrecken Konsumenten ab
- Derzeit nur als Ergänzung & für spezielle Lichteffekte
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Mit September letzten Jahres hat es begonnen: Die klassische Glühbirne räumt sukzessive das Feld für Energiespar- und Halogenlampen. Diese sind dafür bekannt, umweltfreundlicher und auf die Dauer gerechnet günstiger zu sein. Wer sich dennoch nicht mit den neuen Energiesparern anfreunden kann, der kann sein Heim immer mit LED-Lampen ausleuchten - was aber ordentlich teuer kommt.
Die Energieausbeute und die Farbwiedergabe sind bei LED-Lampen schon heute besser als bei Energiesparlampen. Ihre Helligkeit lässt laut dem Verbrauchermagazin "Konsument" aber noch zu wünschen übrig. So braucht man als Ersatz für eine klassische 60-Watt-Birne drei bis zehn LED-Lampen - zum Preis von je 20 bis 40 Euro.
Langfristige Ersparnis teuer erkauft
Tatsächlich leuchten die LED-Lämpchen im Vergleich zu Glühlampen zwar heller - womit sich auch eine Menge Strom sparen lässt -, doch angesichts der hohen Lampenpreise muss das Stromsparen erst teuer erkauft werden. Eine LED-Lampe mit drei bis vier Watt kommt auf ca. 30 bis 40 Euro. Die Ersparnis bei den Stromkosten liegt nach 10.000 Stunden bei oft nicht mehr als 10 bis 20 Euro. 10.000 Stunden - das wären bei einer täglichen Brenndauer von fünf Stunden 2.000 Tage, also über fünf Jahre.
Für gewisse Zwecke gut geeignet
Derzeit eignen sich LED-Lampen eher zur Ergänzung oder für spezielle Lichteffekte. "Zum jetzigen Zeitpunkt sind LED-Lampen noch keine hinreichende Alternative. Punktuell kann deren Einsatz aber bereits jetzt sinnvoll sein. Da LED-Lampen ihre volle Helligkeit nicht wie Energiesparlamen erst mit etwas Verzögerung erreichen, eignen sie sich gut für Vorzimmer und Stiegenhäuser, aber auch für die Außenbeleuchtung, da sie bei tiefen Temperaturen nicht so schnell an Helligkeit verlieren", erklärt Konsument-Energieexperte Mirko Bernhard. (red)
