Zähneputzen ist auch bei Bello & Co sehr wichtig, sonst drohen gravierende Folgen
- Regelmässige Zahnpflege schützt vor Zahnstein
- Kontrollen beim Tierzahnspezialisten sind wichtig

·Die wichtigsten Tipps zum Zähneputzen
Richtige Zahnpflege hält unsere Hunde gesund
·Tipps für Ihr Tier: Keine Angst vorm Arzt
So klappt der Besuch beim Tierarzt problemlos
·NEWS: Richtig füttern will gelernt sein!
Die neuesten Trends in der Hundeernährung
Viele Menschen wissen nicht, dass unsere Haustiere (egal ob Hunde oder Katzen) genauso Zahnschmerzen bekommen können wie wir. Meist wird das Problem aber erst erkannt, wenn der Zustand bereits akut ist. Der Grund: Tiere haben einen natürlichen Überlebenstrieb, der ihnen sagt, wenn sie keine Nahrung mehr aufnehmen können, sind sie dem Tod geweiht. Daher unterdrücken die Vierbeiner ihre Schmerzen so lange wie möglich. Kurzum: Jeder verantwortungsbewusste Tierhalter sollte durch entsprechende Maulhygiene (Zähneputzen etc.) vorsorgen, auch wenn dies zunächst befremdlich klingen mag. Die NEWSTierwelt hat bei Camil Stoian, einem europaweit renommierten Facharzt für Tierzahnheilkunde (www.tierzahnarzt.at), nachgefragt und wichtige Pflegetipps eingeholt. Hier alle Details:
Risiko Zahnerkrankungen
Regelmäßige Zahnpflege ist wie bei uns Menschen ein wichtiges Vorbeuge-Instrument für die Allgemeingesundheit unserer Tiere, erklärt Zahnspezialist Stoian. Interessant ist dabei, dass es nicht Karies, sondern vor allem der Zahnstein ist, der das Gebiss schädigt. Es gibt zwar Hunde, die aufgrund ihrer guten Veranlagung auch ohne Zahnpflege durchwegs gesunde Beißerchen haben. Viele andere, besonders kleine Hunderassen, können aber schon früh Probleme entwickeln. Zahnexperte Stoian warnt daher: Zahnerkrankungen sind nicht nur sehr schmerzhaft, sondern verursachen auch Nieren-, Leber- und Herzkrankheiten. Und die können im schlimmsten Fall sogar tödlich verlaufen.
Symptome erkennen
Bei unseren Haustieren äußern sich Zahnprobleme häufig durch ein verändertes Verhalten. Dazu zählt der verminderte Spieltrieb genauso wie einseitiges Kauen, Schwierigkeiten beim Fressen, aber auch Mundgeruch oder Zahnfleischbluten. In allen Fällen ist es dringend angeraten, den Tierarzt aufzusuchen.
Die regelmäßige Zahnpflege
Aktive Pflege und die Kontrolle des Gebisses sollten bereits vom Welpen- oder Kittenalter an trainiert werden. Das hat zwei Vorteile: Man verhindert das Entstehen von Zahnschäden. Und die Tiere gewöhnen sich auch von klein auf spielerisch daran, sich ins Maul schauen und greifen zu lassen. Das erleichtert dem Tierarzt die Untersuchung und erspart dem Tier zusätzlichen Stress.
Hier finden Sie die besten Tipps zum richtigen Zähneputzen
Isabel Finsterwalder
Lesen Sie den vollständigen Artikel im aktuellen NEWS 04/10!
