Dienstag, 26. Jänner 2010

Österreichs Händler stehen trotz Krise gut da: Gesamtwirtschaft hinkt noch hinterher

  • Nominelles Umsatzplus von 1,3 Prozent erreicht
  • Weihnachtsgeschäft brachte satte 1,5 Mrd. Euro ein

Österreichs Einzelhandel hat sich 2009 aufgrund der anhaltend guten Konsumnachfrage besser entwickelt als die Gesamtwirtschaft. Bei einem Rückgang des BIP um real 3,4 Prozent sind die Umsätze der heimischen Händler real - also preisbereinigt - nur um 0,3 Prozent gesunken. Nominell hat der stationäre Einzelhandel ein Umsatzplus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt.

In absoluten Zahlen lag der Einzelhandelsumsatz 2009 bei rund 48,6 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Preissteigerung lag mit rund 1,6 Prozent zwar über der Inflationsrate von 0,5 Prozent, die Preise sind aber weniger stark gestiegen als zuletzt.


Die Zahl der kaufenden Kunden ging gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent zurück. Die Zahl der Beschäftigten im Handel blieb im Vorjahr stabil. Das geht aus der aktuellen Konjunkturbeobachtung der KMU Forschung Austria hervor, die auf Daten von mehr als 4.500 Geschäften basiert.

Mega-Gewinn zu Weihnachten
Im Weihnachtsgeschäft 2009 lag der Umsatz nominell um 3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres und erstmals bei mehr als 1,5 Milliarden Euro.

(apa/red)

26.1.2010 11:30