Fragezeichen hinter Walchi, Kofler & Co.:
Liste der Sorgenkinder wird immer länger
- Cross-Weltmeister Schairer brach sich fünf Rippen
- Walchhofer und Kofler aber wohl bei Olympia dabei
·Der Worst Case traf zum Glück nicht ein
Skifliegen: Kofler kommt bei Sturz glimpflich davon
·Walchhofer: Bangen um Start bei Olympia
Pause nach seinem Abfahrtssturz in "Kitz"

Die Liste der Sorgenkinder im 81-köpfigen Team des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) wird größer, am Wochenende kamen mit dem Snowboarder Markus Schairer und dem Skispringer Andreas Kofler zwei Athleten hinzu. Während der Tiroler Kofler bei seinem Sturz im Skifliegen in Oberstdorf mir einer Wadenbeinprellung glimpflich davon gekommen sein dürfte, brach sich Cross-Weltmeister Schairer bei den X-Games in Aspen fünf Rippen. Dem Vorarlberger droht das Olympia-Aus.
Im Snowboard-Lager gibt es mit Siegfried Grabner einen weiteren verletzten Athleten, der Kärntner laboriert an einem Sprunggelenksbruch, trägt Gips und hat in den zwei Monaten vor Olympia kein Rennen bestritten. Im Ski-Cross-Lager laboriert die 20-jährige Oberösterreicherin Andrea Limbacher an einem Kreuzbandriss im rechten Knie sowie einem lädierten Seitenband, sie kam mit Beinschiene zur Einkleidung. Bei dieser gefehlt hat u.a. der Biathlet Dominik Landertinger, der sich nach einer Halsentzündung aber auf dem Weg der Besserung befindet.
Der alpine Speed-Spezialist Michael Walchhofer hat nach seinem in der Weltcup-Abfahrt von Kitzbühel erlittenen Einriss am inneren Seitenband des rechten Knies und einer Knochenprellung Entwarnung gegeben. Nichts passiert ist am Samstag seiner Disziplinkollegin Andrea Fischbacher, die sich in der Abfahrt von St. Moritz bei einem Sturz lediglich ein paar blaue Flecken zuzog.
Die Kunstbahn-Rodler Manuel Pfister sowie Markus Schiegl (Doppelsitzer) hatten bei Stürzen beim Weltcup-Finale in Cesana Prellungen erlitten, Nina Reithmayer zog sich bei einem Sturz im Challenge Cup in Cesana eine Prellung der Daumenkuppe an der rechten Hand zu. Ihr Antreten im Eiskanal in Vancouver/Whistler ist aber nicht gefährdet.
(apa/red)
