Fekter mahnt Länder zur Kooperation:
Noch kein Land in Sicht für 3. Asylzentrum
- Alternativen für Eberau-Projekt sind Mangelware
- Asylwerberzahl in Traiskirchen wird auf 480 begrenzt

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·Korun, Vilimsky & Co.
mit scharfer Kritik
Maria Fekter sei "Schirm-
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·Asyl: Fekter mahnt Länder zu Kooperation
Noch immer kein Land in Sicht für 3. Asylzentrum
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Ministerin: "Staatsbürger-
schaft ist nicht käuflich"
·Eberau? 'Symbol für Unfähigkeit der Politik'
VIDEO: Top-Journalisten zu Debatte um Asylheim
Die Belagzahl der Asylwerber im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen wird ab 1. April auf 480 limitiert. Diese Vereinbarung haben Innenministerin Fekter und Landeshauptmann Pröll unterzeichnet. Hinsichtlich der Unterbringung weiterer Asylwerber mahnte Fekter die Solidarität der anderen Bundesländer ein, andernfalls werde sie ihre Kompetenz ohne Zusammenarbeit "nützen müssen".
Eine dritte Erstaufnahmestelle sei nicht vom Tisch: Traiskirchen verfüge dann über 480 Plätze, Thalham in Oberösterreich über 120 bis 150 - gebraucht würden insgesamt 1.400 Plätze, rechnete die Ministerin bei einer Pressekonferenz vor. Flüchtlinge würden auch in Gebäuden des Innenministeriums untergebracht werden, verwies sie auf vorhandene - und in der Bevölkerung akzeptierte - Betreuungseinrichtungen. Das Angebot von Verteidigungsminister Darabos, Kasernen anzukaufen, bezeichnete Fekter als "unzureichende Hilfe", wenn gleichzeitig der örtliche SPÖ-Bürgermeister Ablehnung signalisiere.
Traiskirchens Bürgermeister froh
Traiskirchens Bürgermeister Fritz Knotzer begrüßt "jegliche Reduzierung" der Zahl der Asylwerber im Erstaufnahmezentrum. Wichtig sei, dass dass die vereinbarten Belagzahlen von 480 auch tatsächlich eingehalten werden und dass die Innenministerin "schnellstmöglich weitere Kapazitäten in Form von Erstaufnahmestellen schafft". Die Aufteilung zwischen Bund und Ländern sei endlich verbindlich zu vereinbaren.
(apa/red)
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