Auf den Straßen des Landes herrscht Chaos:
Staus und Unfälle von Vorarlberg bis Wien
- Viele Fahrzeuge montieren ihre Schneeketten nicht
- Neuschnee & lebhafter Wind erhöhen Lawinengefahr

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Starke Schneefälle haben im Großteil Österreichs zu Verkehrschaos geführt. In Vorarlberg und Salzburg behinderten querstehende Lkw immer wieder für Verkehrsbehinderungen. Auf vielen Autobahnen gab es ein Fortkommen in nur bescheidenem Tempo. Der Neuschnee kombiniert mit lebhaftem Wind ließ die Lawinengefahr rasch ansteigen.
Vier Verletzte forderte ein Unfall im Mühlviertel. Die Ursache: Sommerreifen und überhöhte Geschwindigkeit. Ein voll besetztes Auto kam von der Straße ab und krachte gegen einen geparkten Lkw. Ein Wageninsasse erlitt bei der Kollision Wirbelbrüche, drei weitere wurden leicht verletzt. Welcher der Insassen das Unfallauto gelenkt hat, konnte die Polizei vorerst nicht klären, einen Führerschein konnte aber keiner der Männer vorweisen.
Staualarm in Wien
In Wien herrschte das obligate Wetterchaos. Bis 9.30 Uhr standen in zahlreichen Teilen der Bundeshauptstadt die Räder still. Auch für die Wiener Linien gab es einen Großeinsatz in Sachen Schneeräumung. Hier verkehrten nicht alle Busse und Straßenbahnen planmäßig, woran vor allem die Verzögerungen im Individualverkehr schuld waren.
In Vorarlberg ereigneten sich mehrere Unfälle mit Sachschaden. Während es im Straßenverkehr bei Blechschäden blieb, mussten laut RFL mehrere Personen nach Stürzen wegen Knochenbrüchen versorgt werden.
Tiefwinterliche Fahrverhältnisse gab es im Bundesland Salzburg vor allem im Pongau und nördlich davon. So gab es vor allem auf der Westautobahn vor dem Walserberg große Verkehrsbehinderungen durch querstehende Schwerkraftfahrzeuge. Man versuche eine Spur freizuhalten, berichtete der ÖAMTC. Der Autofahrerclub kritisierte, dass sehr viele Lkw zwar Schneeketten mit sich führten, sie aber nicht montierten.
Lawinengefahr steigt an
Mit den intensiven Schneefällen stieg auch die Lawinengefahr rasch an. Wo kritische Neuschneemengen erreicht werden, sei oberhalb von 1.500 Metern mit erheblicher Lawinengefahr der Stufe 3 auf der fünfstufigen Gefahrenskala zu rechnen.
(apa/red)
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