Diese Nachricht sorgt für Verwirrung im Diätenwahn: Dickes Hinterteil ist gesund
- Speckröllchen um Bauch und Taille aber schaden uns
- Es kommt darauf an, wo die Fettpölsterchen sitzen

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UMFRAGE: Verraten Sie uns Ihren Abnehm-Trick
Von jedem zweiten Plakat lächelt uns eine schlanke Dame entgegen, in Gesundheits- und Frauen-zeitschriften werden Diäten en masse angepriesen - und dann behaupten britische Wissenschafter, ein dickes Hinterteil ist gut für die Gesundheit. Was soll frau denn nun wirklich glauben?
Fett an Hüften, Oberschenkel und Po ist laut den Experten der Universität von Oxford nicht nur unschädlich, sondern sogar gesund, da es vor Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten schützt. "Fett auf Hüften und Oberschenkeln ist gut, am Bäuchlein aber schlecht", so die Expertin Konstantinos Manolopoulos.
Weg mit dem Bäuchlein!
Bauchfett kann schädliche Fettsäuren abgeben und Moleküle in den Körper schicken, die Entzündungen hervorrufen können. Hüftfett dagegen fängt diese schädlichen Fettsäuren wieder ein und hindert sie so daran, sich an Leber oder Muskeln festzusetzen, wo sie zahlreiche gesundheitliche Probleme verursachen können. Zwar ist Fett an Hüfte und Hinterteil sehr hartnäckig und schwer abzubauen, doch kann es hilfreiche Hormone produzieren, die Arterien schützen und den Blutzuckerspiegel kontrollieren.
Richtig verteilt
"Dass die Verteilung des Körperfetts eine Rolle spielt, wissen wir seit längerem", sagt Manolopoulos. "Aber dass Fett am unteren Teil des Körpers geradezu gesundheitsförderlich ist, haben wir erst kürzlich herausgefunden." Ideal wäre es, so viel Fett wie möglich an Beinen und Hüften zu haben - solange der Bauch schlank bleibt. "Leider bekommt man meistens nicht das eine ohne das andere", bedauert Manolopoulos. (apa/red)
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