Mittwoch, 20. Jänner 2010

Nachbar in Not macht sich unentbehrlich:
NEWS über Österreichs Hilfsaktion auf Haiti

  • Koordinatorin: 'Alle Spenden gehen direkt in die Hilfe'
  • 60 Katastrophenhelfer aus Österreich schon vor Ort

Wenn bei ‚Nachbar in Not‘ genügend Spenden lukriert werden, können wir in Haiti – wie auf Sri Lanka nach dem Tsunami – wieder ein Österreich-Dorf aufbauen. Fest steht: Alle Spenden gehen direkt in die Hilfe!“, verspricht Sissy Mayerhoffer, ORF-Koordinatorin von „Nachbar in Not“. Acht Hilfsorganisationen arbeiten für die Haiti-Hilfe unter einem gemeinsamen Dach. „Die Organisationen verhandeln die Höhe der Spenden, die sie von ‚Nachbar in Not‘ zur Verfügung gestellt bekommen, autonom“, erklärt Mayerhoffer. „Sie stellen einen konkreten Materialantrag für Zelte, Wasserkanister etc. Genau dieser Betrag wird ihnen dann zur Verfügung gestellt.“

"Die ‚Nachbar in Not‘-Aktionen laufen auf Hochtouren", berichtet Michael Opriesnig vom Roten Kreuz. „Wir haben bereits 20.000 Wasserkanister, 2.000 Decken, 31 Großraumzelte, Tabletten zur Wasserreinigung und Lebensmittel entsandt.“ Etwa 60 Katastrophenhelfer aus Österreich sind bereits vor Ort, genauso viele arbeiten von hier an der Koordination. „Obwohl die Bedingungen in Haiti sehr schwierig sind, kommt die Hilfe an“, versichert Christoph Petrik- Schweifer, Caritas-Auslandshilfechef: „Allein die Caritas versorgt derzeit rund 50.000 Menschen mit dem Notwendigsten.“

Lesen Sie mehr über Haiti im aktuellen NEWS 03/10!

20.1.2010 15:10